Mit Getöse starteten die „dree scheenste Dääg“, wie es die Basler formulieren würden, in Benken. Der Unterschied zwischen der Basler Fasnacht liegt jedoch darin, dass in Basel die schweizweit Grösse Fasnacht stattfindet, für die Benker die Fasnacht jedoch das Grösste ist und sie sogar doppelt so lang dauert. Es gäbe noch weitere Unterschiede, welche darin liegen, dass wir uns schminken und dies in Basel verpönt ist. Am Rheinknie wird auch gepfiffen und getrommelt, im Linthgebiet pfeiffen sie eher auf die Trommeln und greifen zur Pauke. (Jedem das Seine)

So auch bei der Chessletä, wo ein paar verwegene Sumpfhüener der Kälte trotzten und den weissen, lärmenden Menschenstrom durch die Quartiere mit Paukenschlägen begleiteten. Wie gewohnt wurde im Verlauf des Morgens der Türggä-Buzzi auf die Gemeindehauskanzel gehisst und dann konnte es fürs Erste zum gemütlichen Teil übergehen. Zu Kaffee und Kuchen (es hätte sicher gegeben, wenn jemand kein Bier gewollt hätte) versammelten sich einige Hüener im Restaurant zur Kapelle und durften Zeuge des virtuosen CR werden. Nicht Christiano Ronaldo verblüffte die Anwesenden mit seinem Können, nein, musikvirtuose Christian Rüdisüli begeisterte, nachdem er in der Guggä bereits Bloxx, Pauke und Trompete spielte, mit seinen Doppel-Flöten-Soli.

Gestärkt ging es nach diesem Zwischenspiel an den Kindermaskenball, wo Tambourmajorette und ex-Tschämpien Irène die strenge Prämierungsarbeit der Kids unterbracht, um den Auftritt der Sumpfhüener zur orchestrieren.

Am Abend nahmen die Bänggner Sumpfhüener am 42. Kostümball teil und halfen bei der Spurensuche nach dem neuen Tschämpien mit, indem sie zur Auflockerung zuerst ein Ständchen sangen und später (und einiges offizieller) spielten. Ein Leserreporter erfuhr, dass der neue „Firstmen“ und Hornist Cédric Antonietti anfangs nur bedingt seine Freude über die Ernennung seiner Barbara zum Tschämpien 2015 zum Ausdruck bringen konnte und sich gleich noch ein kühles Blondes besorgen musste, bevor er seiner heissen Orangen gratulieren konnte.

Zum Tschämpien-Titel gratulieren die Sumpfhüener der Hagazussa Barbara Antonietti natürlich recht herzlich. 20 Jahre nach Gründung der Bänggner Sumpfhüener sind wir doch auch ein bisschen Tschämpien – waren es doch die (Schwiegereltern und Fahnenpaten) Susanne und Alfredo Antonietti, welche die Guggä damals initierten…

Ir(r)sinnig gut, diese Künstler

 

CR mit zwei Floeten

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