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Fasnacht Benken meets Schauffhausen / Guggerderby Kaltbrunn

«Ja is’ denn heut’ scho Bänggner Fasnacht…?» Das hätten sich wohl Nicht-Fasnächtler am Samstagmorgen um viertelvorzehn in Benken gedacht, als sie die Heerscharen Buzzis auf ihrem Weg zur Rietsporthalle beobachten konnten. Aber nein doch, keine Angst! Erstens, die Bänggner Fasnacht steht uns zum Glück noch bevor und zweitens gibt es doch ganz bestimmt keine Bänggner Nicht-Fasnächtler…

Aber blenden wir zuerst kurz etwas zurück. Unser Guggenweekend begann ja schon am Freitagabend. Wenn nämlich die Frauen- und Damenriege STV ihre Hauptversammlung abhält, dann sind die Sumpfhüener auch nicht weit. Immer wieder gerne bringen wir den fitten Damen ein fetziges Ständli, so geschehen auch in diesem Jahr. Pünktlich nach dem Dessert brachten wir die «Weiber zum Tanze». Stimmung gut – Wochenende lanciert!

«Ohni Zmorge gahsch mer aber nöd us em Huus!» So lernten wir es von unseren Eltern und selbstverständlich halten sich die Sumpfhüener brav dran. Steht ein langer Guggertag bevor, kann es doch nichts Besseres als ein währschafter «Zmorge» geben. Mit Rösti, Speck und Spiegelei startete eine frühaufsteher-hand-voll Hüener in den Tag – danke Hatschi und Brumbi fürs Kochen! Nicht definitiv geklärt ist, wie man munkeln hört, ob Tambi Irène nun denn noch geputzt hat…

Um viertelvorzehn traf sich die Guggerschar wie schon eingangs beschrieben mit den restlichen Bänggner Fasnächtlern, um gemeinsam nach Schauffhausen zu verreisen. Hagazussas, Walter, Valentinos, Türggä-Buzzi, Bürglitüüfel, diä urchigä Bänggner, Reflexer, Chessler, Heb am Geri, Tschämpien Hösi, 11er-Rat – alle waren sie da, um unsere Fasnacht im nördlichsten Flecken unseres Landes bekannt zu machen. Ein wunderbar kunterbuntes Bild bot sich am Treffpunkt. Herzlichen Dank dem 11-Rat fürs Organisieren!

Die beiden Doppelstock-Cars brachten die volle Truppe in rund anderthalb Stunden nach Schaffhausen, wo rein vom ersten Eindruck her so gar nichts an Fasnacht erinnerte. Die einzelnen Kliggen verstreuten sich nach der Ankunft schon mal in die Stadt. Wir Sumpfhüener hatten erstmal aber einen Wellness-Termin beim Schminkteam. An dieser Stelle soll es übrigens auch mal erwähnt sein: ein grosses Dankeschön an unsere Verschönerungstruppe, die immer vor allen andern und auch nach allen anderen noch am Schminktisch stehen, damit wir «schön» aussehen!

Rechtzeitig vor dem Umzug traf sich die gesamte Bänggner Fasnachtsschar wieder am Munothang zum gemeinsamen «Abstieg» an den Umzugsstart. Und siehe da, plötzlich machte sich in den engen Gassen im Städtli so etwas wie Fasnachtsfreude breit. Von allen Seiten her kamen Verkleidete, Hexen, Buzzis, Teufel und andere Gestalten, um ihren Aufstellungsort zu finden – gar nicht so einfach, im Gewusel irgendwie durchzukommen. Aber um drei ging’s dann für alle los. Und nun dürfen wir es ja verraten, die Bänggner Sumpfhüener sind definitiv nicht für abrupte Umzugsstarts gemacht. Aber 50 Meter später eilten wir dann in doch strammer Guggerformation den Valentinos hinterher, und dies in ziemlich flottem Tempo.

Der Umzug war, gesäumt von zahlreichen Erwachsenen und Konfetti werfenden Kindern, nun sagen wir mal bescheiden lang… Das Ende der Strecke kam mindestens so überraschend wie der Start kurz zuvor. Aber vielleicht war das ja ganz gut so, lag doch die Hüener-Energie teilweise schon arg im roten Biertrinkbrauer-Bereich. Aber ein echtes Sumpfhuen gibt sich nicht so schnell geschlagen, die Rückfahrt nämlich eignete sich perfekt zum Regenerieren – sollte man meinen…

Immer wieder gerne sind wir am Guggerderby bei unseren Nachbarn, der Schnüffler Gugge Kaltbrunn zu Gast. Als erstes kamen wir in den mittlerweilen lebenswichtigen Genuss von Härdöpfelsalat mit … Fleischkäse (gemäss umfangreichen Recherchen DIE absolute Trend-Guggeverpflegung in dieser Saison…).

Zeit zum Verdauen hatten wir indes nicht, unser Aussenauftritt stand an. Und erste «Verstärkungstrümpfe» aus den eigenen Reihen waren auch bereits aufgetaucht. Da konnte es gar nicht anders als gut kommen – Panzerfaust!

In bester Gilet-jaune-Verhandlungsmanier schaffte es Vize Frigg, den zweiten Auftritt abzutauschen, damit auch unsere hohen Trompeten ihren letzten Trumpf in die Hände, pardon, auf die Bühne bekamen. Eben noch in der Flugsicherung, jetzt schon auf der Show-Bühne; es schien fast, als hätte Presi Schnitz einen Düsenjet gechartert.

Zur Prime-Time am Guggerderby zu spielen, macht immer Spass und Freude. Die Sumpfis legten einen super zweiten Auftritt hin, die letzten Kräfte wurden mobilisiert und es lohnte sich. Tambi Irène wähnte man zwischenzeitlich im Geniessermodus… Panzerfaust II!

Und dann stürzten sich die Sumpfhüener in eine weitere lange Guggernacht, wo auch immer. Eines steht aber fest: das Bänggner Fasnachtswochenende kann kommen, wir sind «grüscht»!

Kärrhöna goes Après-Ski

Im Kuhstall bei der Tschuggenhütte in Arosa? Beim Mooserwirt oder Heustadl in St. Anton? Irgendwo in Ischgl oder vielleicht doch Bolgen Plaza in Davos?!

Nein! Mitten im Herzen des Linthgebiets, in Rietsporthalle in Benken, fand dieses Wochenende die grösste und beste Après-Ski-Party im ganzen Alpenaum statt. «Kärrhöna goes Après-Ski» lautete das Motto der diesjährigen Fasnachtsparty der Bänggner Sumpfhüener. Doch bevor die grosse Sause starten konnte, musste das Festgelände zuerst in eine Alpenarena umgebaut werden. Die Kärrhöna ist bekannt für eine grossartige Dekoration, für die auch dieses Jahr wieder keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Den ganzen Freitagabend bis spät in die Nacht und auch am Samstagmorgen wurde fleissig gebaut, gebastelt, gehämmert, geflucht, gemalt, «ge-strommert und ge-dekoriert». So entstand ein Skigebiet mitten in einer verschneiten Berglandschaft. Die vielen verschiedenen Gondeln in der Höhe, eine sonnige Terrasse mit gemütlicher Bergbeiz über den Pisten, eine Bar vor der Talabfahrt, eine passende Shotbar und eine urchige Ländlerstube mit Raclette liessen bei den zahlreichen Besuchern sofort das passende Après-Ski-Feeling aufkommen. DJ Eagle Race sorgte dabei für die richtige Musik. Seine Après-Ski-Hits-Hits würden zwar bei Saisonkartenbesitzern des Opernhauses Zürich für fassungslose Blicke sorgen, jedoch bei den geübten grünen Wodkatrinkern (gemischt mit Mineral oder Citro oder Redbull oder Orangensaft oder Peffermünztee oder Scheibenreiniger oder was sonst noch alles zusammengeleert werden kann…) führte sie dazu, dass eine «grüne Cordula» oder eine «bambelnde Seele» sofort lautstark besungen wurden. Nachdem die Bänggner Sumpfhüener selbst die Guggenkonzerte in der Halle eröffnet haben, spielte zu jeder Stunde eine Gugge in der Skiarena auf. Zuvor haben die Riesling Schränzer Eschenbach, Absolut Fidelia Chappele, Schilfrohrquarker-Ermenswil, Tschäderi Bomm Uznach und die Guugewörger aus Bazenheid bereits beim Warm-Up Konzert auf dem Dorfplatz eine erste kurze Kostprobe ihres musikalischen Könnens geliefert. Gefeiert wurde in der Rietsporthalle bis tief in die Nacht hinein und es ist nicht auszuschliessen, dass das einte oder andere «Schneehäsli» mit einem frisch kennengelernten «Skilehrer» den Nachhauseweg antrat…

Für die Mitglieder der Sumpfhüener galt es am Sonntagmorgen um 09.00Uhr bereit zu stehen, um das Festgelände wieder zurück zu bauen, den Montag heisst es wieder: «Primarschule goes Turnstunde». Bereits nach vier Stunden war die Arbeit getan und die Hüener konnten müde aber zufrieden von der super Après-Ski Party entlassen werden.

Guggeritis Siebnen 2019

Um spätestens 17.00 Uhr beenden alle Hüehner Ihre Arbeit, mit der Vorahnung, dass ein strenges Wochenende bevorsteht. Um 18.30 Uhr versammelten sich alle in der RSH, um sich schminken zu lassen. Kurzfristig entschied Irène, eine Vorprobe zu machen, damit auch alle neuen Lieder beim Auftritt fehlerlos über die Bühne gehen. Danach kam das Taxi mit 24 Sitzplätzen, dank den vielen freiwilligen Autofahrern, konnte sich jeder auf mindestens zwei Sitzen breit machen. In Siebnen angekommen und vom grossen Festareal überwältigt, stürzten sich alle ins Getümmel. Blöchi, Sevi und Anush waren damit beschäftigt, fleissig für die bevorstehende Kärrhöna-Party (09.02.2019) zu werben. Nach getaner Werbearbeit, gönnten auch sie sich ein oder zwei Biere.

Um 23.00 setzen wir auch den letzten Tanzmuffel in Bewegung, unser Auftritt wurde von einem grossen Publikum gebührend gefeiert. Danach verteilten sich die Hühner. Ob Rondellenbar, Geisterbar oder Benkner Hagazussasbar, alle amüsierten sich bis zur letzten Stunde.
Um 02.15 Uhr traten auch die letzten Hühner ihren langen Heimweg an. In der Hagazussasbar wurde dann noch ein letzter Schlummertrunk getrunken und die letzten Gläser geleert. Danach war es endgültig Zeit und auch das letzte Huhn versank friedlich in seinen Federn.

Vom Freitag mehr oder weniger erholt, trafen sich am Sonntag alle erneut in der RHS und wurden wieder geschminkt. Bepackt mit all unseren Instrumenten nahmen wir den langen Weg bis zum Start auf. Der Kälte und dem Schnee trotzen wir mit einem heissen Glühwein. Mit der Nummer 14 starteten wir in den Umzug und versuchten trotz des Schnees und der beissenden Kälte unsere Lieder zum Besten zu geben. Nach dem Umzug wurden wir mit Trinken und Wienerli verpflegt, was uns kurz die Strapazen der Kälte vergessen liess. Den letzten Auftritt für dieses Wochenende hatten wir auf der Bühne, und ein letztes Mal unterhielten wir das märchler Publikum.

Nach diesem gelungenen Wochenende stehen nun die letzten Vorbereitungen für die Kärrhöna an, alle packen an, tanken wieder Kraft und freuen sich auf den bevorstehenden Après-Ski!

Absolut Party 2019

Während am Freitagabend die Post-Interessierten in der RSH noch den Dialog suchten, haben sich die Sumpfhüener hinter der Bühne bereits bestens verstanden. Das Care-Team hat massenweise „Zwipf“ besorgt und die neuen Schminkschablonen ihre Premiere überstanden. Die Taxifahrt nach St. Gallenkappel wurde mit der Fortsetzung von „Garfield – der Film“ verkürzt. Leider war der Film bereits auf der Hinfahrt zu Ende – dafür konnte sich der Taxifahrer auf dem Heimweg wieder voll und ganz auf die Strasse konzentrieren.

Was gut ist, wird kopiert. So durften wir erfreut feststellen, dass unsere Vorband – die Tanzbodensurris Rieden – das Publikum bereits mit einer Vielzahl unserer eigenen Hits einheizte. Ob da gewisse MuKo-Mitgleider eine noch verborgene Beziehung zueinander haben, ist im Verlaufe dieser Saison noch genauer zu analysieren. Unseren eigenen Auftritt konnten wir zur besten Spielzeit in vollen Zügen geniessen. Mit neuem Rhythmus und neuen Hits brachten wir Stimmung in die Chappeler Guggenhalle. Anschliessen hielten wir die Stimmung hoch und feierten kräftig weiter.

Müriges Ländlerzelt, Wurst vom Grill, Weisswein zum Apéro, schräge Guggenklänge, kalte Toi Toi’s, rockige Schlummerbar und bunte Gesichter – wir sind nun definitiv in der Fasnachtssaison angelangt. Glücklicherweise hatte die „Absolut Party“ nichts mit dem gleichnamigen schwedischen Wodka zu tun. So vermochten tags darauf die meisten Hüener sich kreativ am Bastelnachmittag zu betätigen. Wie die diesjährige „Kärrhöna goes Après-Ski“ aussehen wird? Sie merken es 9. Februar 2019 in der Rietsporthalle Benken.

Einschellen 2019

Musikalisch haben wir unser Jahr 2019 bereits am Vorabend an der Surri-Night in Rieden eröffnet. Am 6. Januar schellten dann über 100 Einscheller die Bänggner Fasnacht offiziell ein. Dies nehmen wir jedes Jahr gerne zum Anlass, um den Bänggnern unsere neuen Stücke zu präsentieren. Tönte es am am Abend zuvor noch eher wild und ungezähmt, passen die Attribute routiniert und abgeklärt bestens zu unserem 3-Königsauftritt. Dies trifft überigens auch auf unsere beiden Fahnenträger zu. Das erste Fasnachtswochenende ist Geschichte und wir freuen uns auf viele musiklische, gesellige und lustige Sumpfhüener-Momente in den nächsten Wochen!

Impressionen

Am Freitag, 25. Januar 2018 steht unser nächster Auftritt am Jubiläum der Guggenmusik Fidelia St. Gallenkappel an.

Surri-Night 2019

«Schille jaune»

Mit langen intensiven Proben sowie ein tolles Probeweekend starteten die Sumpfhüener am 5. Januar in die Fasnachtssaison. Trotz dem ersten richtigen Schneefall kamen die Sumpfhüener dank gutem Fahrwerk rechtzeitig nach Rieden. Dort erwartete die Bänggner Sumpfhüener ein grosses Fest im Namen der legendären Surri Night welches die Tanzbodensurris jedes 2te oder 3te Jahr organisieren. Um knapp 9 Uhr erwarteten viele Fans in eiserner Kälte die Sumpfhüener, welche mit dem neuen Lied Freed from desire und ein paar Stücke aus dem Repertoire super Stimmung verbreiteten. Auch die schwunghafte Fahnenträgerin bereitet eine tolle Atmosphäre. Kurz nach dem Warm Up galt es ernst und das Highlight des Abends kündete sich an. In der Halle bereiteten die Sumphüener absolute Partystimmung mit ihren neuen Stück Highway to Hell und anderen top Hits aus ihrem Repertoire. Das Publikum war so begeistert, dass sie rund um die Sumpfhüener eine Polonaise bildeten und die ganze Halle bebte. Das Motto des Abends war laut unserem Präsidenten, der die französische Bewegung unterstützte, «Schille jaune» aufgrund unserem Gwändli. Für alle Sumpfhüener sowie die zwei neuen Sumpfhüener war die Surri Night ein super Start für die Fasnacht 2019.

Impressionen

Abschlussweekend Biel 2018

In den letzten Jahren hat sich bei den Sumpfhüenern eingenisstet, dass man nach der heimischen Fasnacht noch für ein Wochenende in die Ferne an eine andere Fasnacht reist. Obwohl die Hüener mit dem Städtchen Bulle in dieser Saison schon einmal die Westschweiz besuchten, ergab sich bei der Tourplanung nochmals eine gute Option mit zwei Fasnachtsumzügen und einigen Abendauftritten im Berner Seeland.

Dass die Sumpfhüener nicht nur fleissige Fasnächtler, sondern auch ohne Guggergwändli sehr engagiert sind, spiegelte sich leider im etwas spärlich gefüllten Car wieder. Hoffen wir für die Daheimgebliebenen, dass sich ihr Lerneifer auszahlt und sie ihre Prüfungen bravourös abschliessen werden. Die Sumpfhüener, welche die Reise nach Biel mitmachten wurden jedoch bestens belohnt. Das Städtchen Biel war am Samstagnachmittag beim Kinderumzug bereits mit vielen Zaungästen gefüllt und unzählige Mobiltelefone wurden beim Vorbeimarsch der Hüener gezückt. (Anmerkung der Redaktion: Was machen die Menschen mit all diesen Videos und Bildern?- Fotobücher nimmt unser Präsident, Marcel Schnider, Bifangstrasse 2a, 8730 Uznach, gerne entgegen)

Bei dieser Gelegenheit muss der Schreibende auch einmal den Mahnfinger heben: Liebe Eltern in Biel, Winterthur und allen Dörfern weltweit. Sagt euren Kindern, dass Sie erstens die Konfetti nicht vom (dreckigen) Boden aufnehmen sollen und zweitens, dass es überhaupt nicht cool ist, wenn man Konfetti den spielenden Guggern in die Instrumente und Masken wirft. Das fördert nicht die Fasnacht, sondern nur den Brechreitz. Punkt.

Da zwischen dem Umzug und dem nächsten Auftritt genügend Zeit blieb, richtete sich das Schminkteam kurzerhand im Foyer des Kongresszentrums ein und schminkte die noch blassen Hüener-Gesichter mit einer abgeschwächten Variante. Die restliche Zeit vertrieben sich die Hüener bei einem Erkundungsspaziergang durchs fasnächtliche Biel oder bei einem leckeren Fondue.

Als sich die Strassen gegen Abend allmählich füllten wurden die Sumpfhüener auch musikalisch wieder aktiv und spielten zwei Aussenauftritte und unterhielten zu später Stunde auch noch die vielen Zuhörer im Festzelt. Danach wurden bis in die frühen Morgenstunden noch kräftig die Hüener- und Tanzbeine geschwungen.

Ohne Tenorhörner, dafür mit der Motivation des letzten Saisonauftritts, nahmen die Hüener auch noch den Umzug am Sonntag unter die Füsse. Das Bieler Konzept, bei welchem die Umzugsroute im Kreis herum abgelaufen wird und sich alle Umzugsgruppen gleichzeitig in Bewegung setzen hat funktioniert und die jubelnden Zuschauermassen am Strassenrand bescherten den Sumpfhüenern einen würdigen Saisonabschluss. Der Umzug wurde auch vom Regionalfernsehen TeleBielingue übertragen – die Sumpfhüener sind kurz nach der Startnummer 5 zu sehen und hören.

Schlusswort

Der Schreibende wird nach 10 Jahren sein Ämtli als Aktuar in neue Hände geben und somit werden auch die Tourberichte aus einer neuen Feder respektive Tastatur stammen. Vielen Dank fürs Lesen und die positiven Feedbacks. Ich wünsche meinem Nachfolger, resp. Nachfolgerin viel Humor und Freude beim Schreiben. The show must go on!

Akliggä - Fasnachtswoche Benken 2018

Als sich die Sumpfhüener am SchmuDo-Morgen zum Türggä-Buzzi-Aufzug trafen konnten sie den Buzzi leider noch nicht so energisch wie sonst anfeuern, da die Stimmen von der Cupsieg-Feier noch etwas heiser waren. Nichtsdestotrotz hievten die Bänggner Kinder den Türggäbuzzi im Eilzugstempo auf den Balkon des altehrwürdigen Gemeindehauses.

Am Abend versammelten sich knapp 360 Bänggner Fasnächtler zum 45. Kostümball in der Rietsporthalle zu welchem der 11er-Rat geladen hatte. Ein kurzweiliges Programm, von Älpler Mäse und Wanderer Bruno dirigiert, unterhielt die sehr kreativ und aufwändig verkleideten Fasnächtler in der Halle. Auch die Sumpfhüener leisteten ihren Beitrag zur ausgelassenen Stimmung mit einem kurzen aber heftigen Auftritt.

Fädelifritig

Der Freitagabend gehört in Benken den Nachwuchsfasnächtlern. Das Jugendteam lud in der Räbliturnhalle zur High-School-Disco und die Jugendlichen folgten dem Ruf des JTB. Als die Sumpfhüener dann in der Halle aufspielten kochte die Stimmung. Der Schreibende kürt hiermit die jungen Bänggner zum besten Publikum der Fasnachtssaison 2017/2018. Es wurde heuer noch nie zu unseren Guggen-Hits so ausgelassen getanzt wie an der High-School-Disco. Sogar Tschämpien Marcel Hosang, der sonst eher für seine Plaketten-Produktionskünste bekannt ist, wippte im Takt der Musik mit.

Danach zog es die Sumpfhüener noch in die March. An der Dorffasnacht Buttikon heitzten sie im Zelt ein. Böse Zungen behaupten, dass in Buttikon drei Sorten Guggenmusiken zu gegen waren. Vor den Sumpfhüenern spielte mit den Hombrechtiker Froschfäger eine typische "zürcher Guggä" (gut erkennbar durch ihr Einteiler-Kostüm mit Rock) auf. Nach den Sumpfhüenern („hiesigi Guggä“) rockten die Toschtelfäger das Zelt und erinnerten mit ihrem satten Sound und geschätzten 10 Sousaphons an eine grosse "Luzerner Guggä".

Der Umzug

Obwohl mit Petrus klar abgesprochen, schien am Fasnachtssamstag nicht die Sonne, sondern zeigte sich der Himmel über Benken eher bedeckt. Immerhin regnete es nicht (siehe Bericht Kaltbrunn) und die Temperaturen sorgten für einen regen Kaffeeverkauf am Stand der Sumpfhüener. Da die Sumpfhüener heuer mit einem Wagen in den regionalen Anlässen unterwegs sind, liefen sie für einmal wieder am Umzug mit. Apropos Wagen: Ein grosses Lob ans Gwändliteam und alle Wagenbauer, welche in kürzester Zeit einen wunderbaren Wagen konstruierten, welcher das Bierbrauermotto sehr schön präsentiert.

Im Fischbach gibt es nicht nur Better die immer frei sind, sondern auch leckere Pasta. Sumpfhuen-Urgestein Stefan lud seine Hüener zum Zmittag ein und seine Barbara stellte ihre Kochkünste unter beweis. Herzlichen Dank den Gastgebern!

Gestärkt gingen die Sumpfhüener dann auf die Umzugsroute und marschierten nach einigen Anfangsschwierigkeiten in sauberer Formation im Dorfzentrum ein. Auf den Zentrumsplatz wurde nachdem Umzug die Guggenkonzerte eröffnet und die Dinge nahmen ihren gewohnten Lauf: Kaffeestand abräumen, Auftritt in der Räbliturnhalle und Gig im Rösslisaal mit anschliessendem Abendessen. Die jüngeren Bibeli zog es danach weiter an die Party der Schänner Powerfasnacht, während die älteren Hüener es eher gesittet mit Schnitzelbängg und Cafe-Crème angehen liessen.

Umzug Kaltbrunn

Bei garstigen Witterungsbedingungen nahmen die Sumpfhüener den Weg nach Kaltbrunn und anschliessend die Umzugsroute vom Müllisperg bis zum Dorfkern unter die Füsse. Der strömende Regen trieb die Umzugsbesucher in die Restaurants und so spielten die Sumpfhüener einen straffen Auftritt vor spärlichen Rängen im Kaltbrunner Dorfkern. Da das altehrwürdige Restaurant Bahnhof ihre Küche im letzten Jahr dicht machte, mussten sich die Hüener nun nach einer Alternative umsehen. Nach einigen Fehlversuchen fanden die hungrigen Hüener dann doch noch ein Plätzchen im Speer und lauschten anschliessend den Kaltbrunner Schnitzelbanken.

Piccoloball und Altersheim

Der Fasnachtsmontag gehört seit einigen Jahren den ganz jungen Fasnächtlern. Am Piccoloball gab sich eine Kleinformation der Sumpfhüener die Ehre und unterhielten die kleinen Buzzis. Um den Altersschnitt auszugleichen spielten danach die Sumpfhüener noch im Altersheim für die betagteren Buzzis, welche nicht weniger Freude an den Guggerklägen hatten als zuvor die Kids.

TürggäBuzzi-Abzug und Uslumpete

Die TürggäBuzzi-Kliggä, welche ihr 40-jähriges Bestehen feiert leistete sich am Fasnachtsnachtsdiensttag noch einen kleinen Fauxpas. Einige übermotivierte Buzzis zogen den TürggäBuzzi bereits ab und nur durch das beherzte intervenieren eines erfahrenen TürggäBuzzis wurde das Bänggner Fasnachtswahrzeichen wieder zurück auf den Balkon gezogen, dass die Schüler doch noch etwas zu tun hatten. Mit O.M.D begleiteten die Sumpfhüener den TürggäBuzzi auf seinem letzten Gang und spielte während der Verbrennung passenderweise "Set Fire to the Rain" von Adele. Die letzte Mahlzeit dieser Fasnacht gönnten sich die Sumpfhüener dann aus der köstlichen Chronä-Küche und liessen beim innigen Paartanz die Fasnacht 2018 ausklingen.

Nous allons à Bulle

Pourquoi Bulle? Das werden sich sicherlich die zahlreichen Leser der Sumpfhüener-Tourberichte fragen. C’est parce que les années passé zwei Bullerinnen in Benken ein Au-Pair-Jahr absolvierten. Im Jahr 2016 war Marie-Lilas und im Folgejahr ihre Schwester Flora in Benken zu gegen und lebten während ihrem Aufenthalt in Benken auch ihre Leidenschaft für die Guggenmusik bei den Sumpfhüenern aus. So lag es nahe, dass sich die Sumpfhüener bei den beiden Romand-Femmes revanchierten und sie nun in ihrer Heimat besuchten. Da Bulle nicht gerade am Weg liegt, planten die Hüener gleich ein ganzes Wochenende für den Besuch im Fribourgerland ein.

Unser umsichtiger Monsieur le Président, Schnitz, bereitete für seine Sumpfhüener extra ein kleiner Spick mit dem wichtigsten Vocabulair vor. Damit ausgerüstet, sollten auch die weniger französisch sprechenden Hüener einen Dönner oder Bier bestellen oder den Weg zurück in die "Abri" (Unterkunft) finden können.

Die Westschweiz se présente avec soleil, als die Sumpfhüener den Autobüs verliessen und ihre Unterkunft mit gefühlten cinque andereren Güggenmüsiken bezogen. Dann ging es an den Gortäsch des Enfants, welcher durch die scholie Ville dö Bulle führte.

Passend zum aktuellen (mittelalter) Bierbrauergwändli spielten nach dem Umzug die Sumpfhüener ihre Auftritte im Innenhof des Schateau. Aufmerksame Hüener fanden in den Gemäuern der Burg auch noch eine "Après-Ski-Bar" in welcher zum Erstaunen (und zur grossen Freude einiger Malle-Fäns) pausenlos deutsche Ballermann-Hits liefen.

Gemäss dem erhaltenen Spielplan hätten die Sumpfhüener nach dem Umzug noch sechs weitere Auftritte auf diversen Bühnen zu spielen gehabt. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass im Hotel de Ville nicht musiziert werden musste, sondern wir zum Diner geladen waren. So viel zu unseren Französischkenntnissen.

"Il fait froid" sagten sich wohl die meisten Besucher, weshalb sie sich nicht bei den Aussenbühnen, sondern eher in den erwähnten Gemäuern aufhielten. Somit wurde dann auch der letzte Auftritt auf der Aussenbühne gestrichten, da wiklich kein Cochon mehr auf den Strasssen unterwegs war.

Am Sonntagmorgen wurde – ganz in Westschweizer Manier – um 10.00 Uhr ein üppiger Apèro avec vin blanche aufgetischt und noch einmal in die Instrumente gepustet.

Nach dem Mittag setzte sich der Sumpfhüener-Car wieder in Richtung Benken in Bewegung. Da das Cupfinalspiel des Schweizer Eishockeys bereits auf 14.00 Uhr angesetzt war mutierte der Sumpfhüener-Bus kurzerhand zum Fancar. Die Mobiltelefone wurden für die Live-Übertragung der Finalpartie Rapperswil-Jona Lakers gegen Davos gezückt. Spätestens als die Lakers mit zwei Toren in Führung lagen floss der Chardonay in Strömen und die Fangesänge wurden von Tor zu Tor lauter und die Stimmung ausgelassener. S! C! R! SCR-Rappi-Jona...

Golserparty 2018

Am Samstag, 27. Januar 2018 reiste eine dezimierte Sumpfhüenerschar ins luzerner Nebikon um an der Goslerparty aufzuspielen. Ob es am bekannten "Kärrhöna-Blues" lag oder die hartnäckige (Hüener)Grippe den Guggern zusetzte bleibt ungeklärt. Im Lineup der grossen Innerschweizer Guggen (40 Bläser und mehr) gaben die knapp dreissig Bänggner ihr Bestes und wussten mit ihren stimmigen und von Tambourmajorette Irène sauber ausgefeilten Songs die Zuschauer zu begeistern.

Nach dem Auftritt widmeten sich die Hüener der Tanzfläche und den Erfrischungsgetränken und löschten ihren grossen Durst. Wie immer, wenn sie Fasnachts-Neuland betreten, achten sich die feiererprobten Sumpfhüener natürlich auch auf die Organisation des Anlasses. So gab es doch einige erstaunte Blicke, als die Stimmung in der Kaffeestube am überschäumen war und der Veranstalter just in diesem Moment begann die Tische und Bänke abzuräumen... Anyway, die Party ging danach halt einfach zu den sehr basslastigen Klängen auf dem Dancefloor weiter.

Die Tour de Suisse der Sumpfhüener geht am kommenden Wochenende in Bulle FR weiter, wo es zum Wiedersehen mit den Gastguggerinnen Marie-Lilas und Flora kommen wird. Zwischen SchmuDo und Aschermittwoch hält es dann die Sumpfhüener in der Region, wo sie an den heimischen Fasnachtsbräuchen zu sehen und hören sind. Fasnachtbenken - akliggä!

 

Das aufmerksame Partyvolk mit Vorliebe für LOTR, WOW oder GOT hat noch eine interessante Beobachtung gemacht: 

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Kärrhöna anno 1518

Heuer reiste das Sumpfhüen, genannt Kärrhöna, 500 Jahre zurück in die Vergangenheit und feierte ihre Party wie anno 1518 in Mitten eines Burghofs mit rockigem Streampunk-Sound, viel Guggenmusik und zahlreich erschienenen, kostümierten Besuchern.

Ob nun das Motto genau mit dem neuen Guggägwändli übereinstimmt und ob das Mittelalter um das Jahr 1518 schon vorbei war wurde neben der grossartigen Dekoration an der Bar oder im Ländlerzelt heiss diskutiert.

Wer das Fasnachtsfest verpasst hat kann sich unter der Fotogalerie trotzdem ein Bild von der Party verschaffen.

Die Bilder von linth.net http://pix.linth.net/index.php?/category/2018_Kaerrhoenae-Benken

Die Bänggner Sumpfhüener danken allen Besuchern der Kärrhöna-Party 2018, dass Ihr unsere Gäste wart und wir freuen uns bereits auf die Kärrhöna-Party 2019: "Kärrhöna goes ..." :-)

Gwändlipräsentation und Einschellerumzüge

Am 6. Januar 2018 liessen die Sumpfhüener die Katze aus dem Sack und präsentierten der zahlreich erschienenen Bänggner Bevölkerung, Gönnern, Sponsoren, (a)Kligge und Fans das neue Gwändli. (Hurra, das ganze Dorf war da!) Unter dem Motto „Mit üs isch Hopfä und Malz verlorä“ guggern sich die Sumpfhüener durch die kommenden Fasnachtssaisons. Passend zum Gwändli, welches einen Bierbrauer darstellt, haben die Hüener auch einen kleinen aber feinen Wagen dabei, auf welchem das Sujet gezeigt wird und die Hausmarke „Sumpfhüener Klosterbräu“ gekauft werden kann.

Damit eine „Generalüberholung“ einer Guggenmusik gelingt, braucht es viele engagierte Vereinsmitglieder und externe Helfer, welche die Ideen in die Tat umsetzen. Ihnen allen einen herzlichen Dank!

Natürlich standen die Sumpfhüener in ihren schicken neuen Kleidern nicht nur rum, sondern spielten auch die neu einstudierten und bewährten Musikstücke, bis die Einscheller und Geislächlöpfer die Fasnacht lautstark einläuteten. Nach einem kurzen Intermezzo in der Rietsporthalle reisten die Sumpfhüener über die Linth nach Siebnen, um auch dort anlässlich des Einschellerumzugs für die vielen Zuhörer aufzuspielen. Die Saison ist lanciert.

Guggerbarfestival Uznach

Mit nur zwei Proben und einem Guggenweekend, dafür mit vielen individuellen, sehr kreativen Verkleidungen starteten die Sumpfhüener in die neue Gugge-Saison. Zum Auftritt am Guggerbarfestival Uznach am 9. November 2017 war das Gwändli noch nicht parat und deshalb durfte sich jeder verkleiden wie er und sie wollte. Unter den an diesem nasskalten Novemberabend spärlich erschienenen Besucher fielen die Sumpfhüener auf wie bunte Hunde (resp. Pferde). Die musikalische Leistung hatte noch „Luft nach oben“, was jedoch zu erwarten war.

Probeweekend Isental UR

Alle Jahre wieder fuhren die Sumpfhüener Ende Oktober ins Urnerland um in Form zu kommen. Es wurde fleissig geprobt, für die Kärrhöna-Party gebastelt und den neuen, noch kahlen „Grinden“ eine Frisur verpasst. Ein kleines Filmteam spielte zu später Stunde mit Playmobil-Figuren noch einen Werbefilm ein und fühlten sich gleich wieder in die Kindheit zurück versetzt.

Hochzeit Remo und Vicky

Remo Eberle, unser Leader des Schlagzeugregisters sagte „JA!“ zu seiner Viktroria und lud die Bänggner Sumpfhüener gleich auch noch zum Apèro beim Standesamt Uznach ein. Wir waren ja auch mit dabei als sich die beiden an der Fasnacht kennen resp. lieben lernten. Da seine Vicky bei den Schnüfflern aus Kaltbrunn guggert hallten die Guggertöne gleich im Doppelpack durchs Uzner Städtli. Die Schnüffler legten vor und übergaben nach einem kurzen Gesamtchor mit dem „Guggermarsch“ die Bühne an die Sumpfhüener. Da sich Remo’s Registerkollegen alle noch im JTB-Sommerlager befanden, durfte der Bräutigam gleich selber „in die Hosen“ resp. ins uralte Guggägwändli um seine Hüener gewohnt souverän durchs Musikprogramm zu trümmelen.

Zurück aus der Sommerpause

Die Zeit seit der letzten Fasnacht nutzten die Bänggner Sumpfhüener nicht nur zur Regeneration, sondern erlebten und leisteten so einiges:

Hauptversammlung

Im Frühling hielten die Sumpfhüener ihre Hauptversammlung ab und besprachen die zahlreichen Administrativen Belange des Vereins sehr speditiv. Nach einem feinen Znacht aus der Pilgerhaus-Küche wurde vom Gwändli-OK in einer lässigen Zeremonie das neue Gwändli präsentiert und anschliessend gleich Mass genommen, damit die Gwändliproduktions in Rollen kommen konnte.

Umzug Kaltbrunn 2017

Am Sonntag, 26. Februar 2017 zog es die Sumpfhüener wieder einmal ins benachbarte Kaltbrunn an den Fasnachtsumzug. Schade, dass der Schreibende im letzten Jahr keinen Bericht darüber verfasste, denn eigentlich hätte dieser fast eins zu eins kopiert werden können. Es war eigentlich wie immer: Wetter grau, Umzugsbesucher wow. Der Umzug begann am Start und endete am Ziel, das Aufstehen war hart aber Gefeiert wurde schlussendlich trotzdem viel. Die Sumpfhüener waren bei den letzten, das war klar, obwohl die Speerbar geschlossen war.

Der Umzug Benken 2017

Zum Glück hatte der 11er-Rat für den Fasnachtssamstag wieder einmal Kaiserwetter organisiert und so gehörte die Sonnenbrille an diesem Tag zum obligaten Begleiter der Sumpfhüener und der zahlreich erschienenen Umzugsbesucher. Ob letztere so auch die kleinen Augen von Vorabend verdeckten sei dahingestellt. Wie gewohnt spielten die Sumpfhüener vor Umzugsbeginn für die wartende Menge rund ums Dorfdreieck das gesamte Repertoire durch und stimmten die Besucher auf die kommenden 47 Guggen, Fuss- und Wagengruppen ein. Nach dem Umzug durften die Sumpfhüener die Guggenkonzerte auf dem Zentrumsplatz eröffnen und spielten mit (nur) drei Stücken in weiser Voraussicht, dass es bei zwölf auftretenden Guggen etwas länger dauern könnte, einen kurzen und knackigen „Powerblock“. Nachdem die Schlosshüler Rapperswil den Abschluss der Guggenkonzerte vor allem noch für die wartenden Sumpfhüener spielten, wurden auf dem Zentrumsplatz die Zelte abgebrochen und in die mexikanisch anmutende Räbliturnhalle disloziert. Tambourmajorin Irène erhielt während dem ganzen Auftritt tatkräftige Unterstützung von zwei beschnautzen Mexikanern und winkte danach ihre Sumpfhüener gleich weiter in den Rösslisaal, wo die letzten Töne unserer Gugge für diesen Fasnachtssamstag herausposaunt wurden.

 

Die Ruhe vor dem Sturm:

DerUmzug Benken17 005

JTB-Fasnachtsdisco und 1. Guggäderby der Flumser Chrousi

Fix im Bänggner Fasnachtskalender ist mittlerweile auch die Fasnachtsdisco des Jugendteams, welche vor allem die jungen Fasnächtler bis zum Oberstufenalter anspricht. Die Sumpfhüener statteten in der Räbliturnhalle selbstverständlich auch einen Besuch ab und wurden von den jungen Buzzi euphorisch gefeiert.

Da die Sumpfhüener im letzten Jahr am Guggerduell in Goldingen den Titel nicht mehr verteidigen konnten, wurde für den Fasnachtsfreitag eine „neue Herausforderung“ gesucht. Obwohl es den Sumpfhüenern keineswegs darum geht, sich mit anderen Guggen zu messen oder zu konkurrieren ergab sich bei der Tourplanung die Möglichkeit in Flums aufzutreten und wieder einmal eine neue Fasnachtsveranstaltung kennen zu lernen. Das 1. Guggäderby der organisierenden Flumser Chrousi war dann auch irgendwie anders als gewohnt. So wurden die Guggen für ihren Auftritt, welcher maximal 15 Minuten dauern durfte, bewertet (ob von einer Jury oder wem auch immer konnte die Redaktion nicht abschliessend klären). In verschiedenen alternativen Wettbewerben hätte man sich zusätzliche Punkte verdienen können; so auch beim Sammeln von Stempeln für jedes konsumierte, alkoholhaltige Getränk. Ob dies mit den Artikeln des „Bundesgesetzes über die gebrannten Wasser“ konform war, sei dahingestellt. Die Sumpfhüener jedenfalls gönnten sich zwischendurch auch einen kräftigen Schluck Mineralwasser und stiessen auf die internen Geburtstagskinder Kathrin (vor 24.00 Uhr), Désirée und Roger (beide nach 24.00 Uhr) an.

Big Band Bänggner Sumpfhüener am 44. Kostümball

Mit der Chessläte begannen am schmutzigen Donnerstag intensive Bänggner Fasnachtstage. Auch ein paar Sumpfhüener mischten sich unter die ganz in Weiss gekleideten Chesslern. Als gegen Mittag der TürggäBuzzi durchs Dorf eskortiert wurde, hatten sich weitere Sumpfhüener unter die Schaulustigen gemischt und zogen inoffiziell und noch ohne Instrumente von Beiz zu Beiz mit dem Bänggner Fasnachtsvolk. Als am Abend der 44. Kostümball über die Rietsporthallenbühne ging, waren die Sumpfhüener dann fast vollzählig in offizieller Mission unterwegs. Sie trugen mit einem groovigen Intermezzo der „BigBändBänggnerSumpfhüener“, welche anlässlich der Kärrhöna-Party einstudiert wurde, und einem fetzigen Auftritt zur ausgelassenen Stimmung bei.

Fiirä wie d’Liirä

Am vergangenen Wochenende nahmen die Bänggner Sumpfhüener wieder einmal am Nachtumzug in Eschenbach teil. Das fast schon frühlingshafte Wetter am Nachmittag verleitete einige Hüener dazu, bei der „Matchvorbereitung“ zu schlampen und keine langen Unterhosen oder Handschuhe einzupacken. Spätestens beim Warten auf den Umzugsstart in der Kälte unter dem Eschenbacher Nachthimmel war man um jede Wärmequelle froh, die man kriegen konnte. Die Sumpfhüener gingen mit der guten Startnummer 18 ins Rennen und spielten ein solides Umzugsprogramm entlang den zahlreichen Zuschauern. Einzig der Umzugsspeaker sorgte für verwunderte Blicke unter den Masken, als er ankündigte: „Nun folgen die Sumpfhüener aus Benken. Sie haben das Motto „Fiirä wie d’Liirä“. Obwohl es schon sehr dunkel war und unsere grünen Gwändli allenfalls an die neue Schweizer 50er-Note erinnern könnten, bleibt es Schleierhaft wie der Speaker auf die Idee kam, dass unser Motto etwas mit der ehemalige italienischen Währung zu tun hätte. Hier nochmals zur Erklärung:

 

 Lire  Nachtumzug Eschenbach 052

Lire (ehemalige italienische Währung)                       Motto: "Fiirä wie d'Iirä"

Trotz der allgemeinen Verwirrung mit der Verwechslung des Mottos spielten die Sumpfhüener den Umzug noch zu Ende. Bei Posaunistin Claudia gab es anschliessend einen kleinen Apèro (Merci und Chapeau!), damit die Hüener auch für Ihre beiden Auftritte im Eschenbacher Dorfkern gerüstet waren.

In Willisau die Sau rausgelassen – und wieder eingefangen

Nachdem die Sumpfhüener am Wochenende um den 21. Januar 2017 die Kärrhöna Party in der heimischen Benkner Rietsporthalle durchgeführt haben und mit einem rekordverdächtigem Besucheraufmarsch belohnt wurden, widmen sie sich seither ihrer Kernkompetenz – dem Guggern. Am 31. Januar 2017 ging es an die Dörflifasnacht nach Schübelbach SZ, und am ersten Februar-Wochenende ins Luzernische Willisau.

Mit dem Car und Neo-Fahnenträger Michael Hager nahmen die Sumpfhüener die Reise in die Innerschweiz in Angriff. Passend zum Motto der Veranstaltung „Apokalypse“ wurden die Hüener in Willisau mit dunklen Wolken und Sturmböen empfangen. Bevor die Welt untergehen sollte, gab es auf der Aussenbühne ein kleines Warmup, wobei jede der 14 eingeladenen Guggenmusiken zwei Stücke zum Besten gab. Der erwähnte Fahnenträger musste bei starkem Wind alle seine Kräfte beanspruchen, damit es die Sumpfhüener-Flagge nicht davon wehte. Apropos Flagge: Wussten Sie, dass das Willisauer Banner verblüffende Ähnlichkeit mit dem Benkner Wappen aufweist?!

Willisau Stadt LU               wappen benekn

Wappen Stadt Willisau LU     Wappen Benken SG

 

Nach dem vermeintlich letzten Abendmahl spielten die Sumpfhüener um 21.00 Uhr auf der Aussenbühne ihren Auftritt im typisch irischen Stil. Obwohl weit weg vom Linthgebiet fühlte sich der Auftritt irgendwie heimelig an, da die Zuschauer(innen) in der ersten Reihe ein verblüffend ähnliches Kostüm wie die Gugger der Fidelia Chappele trugen…

Nach Hits wie „Whiskey in the Jar“ und „Devil’s Dancefloor“ verteilten sich die Hüener auf dem Festgelände, füllten Whiskey oder Teewasser in ihre Krüge und tanzten auf dem Dancefloor, als wäre der Teufel los.

GueuesserEventWillisau 049

Präsident Schnitz sorgte eigenhändig dafür, dass die Sau nach dem festlichen Treiben wieder eingefangen wurde...

28.Jan. 17, Dörflifasnacht Schübelbach

Die Dörflifasnacht feierte ihren 25. Geburtstag und wir feierten kräftig mit! Den Abend starteten wir mit der Nummer 7 im Nachtumzug von Schübelbach. Direkt nach dem Umzug heizten wir im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt den märchler Narren ein.
Für unseren zweiten Auftritt auf der Aussenbühne versammelte sich trotz kalten Temperaturen eine rege Zuhörerschaft. Kaum verhallten unsere letzten Töne vom Auszugslied „Dirty Old Town“, strömten die Hühner in die pumpenvollen Festzelte, wo wir noch lange tanzten, tranken und feierten. Die Schübelbacher wissen wie man feiert und das seit 25 Jahren: Gratulation!

Nächster Auftritt: 4.Februar 2017, Güüsser-Event Willisau

21.Jan. 17, Benken „Kärrhöna“

Unsere „Kärrhöna goes B...“-Party ist bereits wieder vorbei! Es gab vieles zu sehen und zu hören: Sumpfhüener Big Band, Big Ben-Bar, Bögg-Bar, Bravo Hits-Bar, Bierschwemme, 7 Guggenmusiken, die Band „Hear Again“, Steilörgeler und vor allem viele bunte & begeisternde Besucher!
Das Warmup begann um 18.00Uhr mit den Guggenkonzerten auf dem Zentrumplatz. Die Kärrhöna-Party in der Rietsporthalle wurde um 20.15Uhr mit der Sumpfhüener Big Band lanciert. Nahtlos an die Big Band schränzten die Sumpfhüener neue und alte Melodien. Der Probeaufwand hat sich gelohnt, einzig beim Abschuss der Konfettikanone gibt es noch Steigerungspotenzial. ;-)
Später versetzten die Guggenmusiken aus Kaltbrunn, St.Gallenkappel, Goldingen, Schänis und Uznach in Rietsporthalle in Ekstase. Die Band „Hear Again“ rockten was das Zeugs hielt und die Steilörgeler brachten das Ländlerzelt zum kochen.

Wir sind sprachlos, wie viele Besucher sich für die Kärrhöna verkleidet haben und „in git ine“ bis in die Morgenstunden gefeiert haben. Fasnachtsherz was willst du mehr!
Die Kärrhöna 2018 kommt bestimmt und Ihr seid hoffentlich wieder dabei, wenn es heisst „Kärrhöna goes ...“

Nächster Auftritt: 28.Januar 2017, Dörflifasnacht Schübelbach

6.Jan.17: Einscheller Benken / 40 Jahre Riesling Schränzer Eschenbach

Bei bitterkalten Temperaturen von -12° eröffneten wir auf dem Zentrumplatz von Nowosibirsk ähm... Benken unsere Fasnacht 2017. Die jungen und älteren Zuschauer dankten uns mit einem warmen Applaus und mit einem oder zwei feinen Kafi nach dem Auftritt konnten ernsthafte Erfrierungen vermieden werden.

Anschliessend ging es nach Eschenbach zum 40.Geburtstag der Riesling Schränzer. Beim Auftritt auf der Dorftreffbühne floss die ein...e oder andere Schweissperle unsere langen Unterhosen hinunter. Unser Auftritt gefiel, hat aber gewiss noch Potenzial nach oben. :-) Als Gastgeschenk verteilten wir dem Partyvolk Kärrhöna-Kronen, es war ja schliesslich 3-Königstag. An welcher Bar sich die einzelnen Hühner den Rest des Abends vergnügten, zeugten nur die Spuren im Schnee...

Nächster Auftritt: 21.Januar 2017, Kärrhöna-Party in Benken!

Guugger-Night Escholzmatt

Zum Auftakt der fasnächtlichen Ausflüge, flogen die Sumpfhüener aus, um sich auch einmal die Fasnacht im luzernischen Entlebuch zu Gemüte zu führen. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass der amtierende Frist-Men, Tschämpiens-Gatte, Cédric Verwandte in „Äschlissmatt“ – so sagen die dort – hätte. Insider behaupteten sogar, dass seine Mutter von dort komme und überhaupt die halbe Sippe dort ansässig sei. Dem Schreibenden ist jedoch niemand aufgefallen, welcher gewisse Ähnlichkeit mit dem Sumpfhüener-Urgestein hätte vorweisen können. Dafür wurden andere Bekanntschaften gemacht, zum Beispiel mit süffigen Heissgetränken und anderen Guggerinnen und Gugger.

Musik gemacht wurde natürlich auch noch. Zuerst durfte jede Gugge im Aussenzelt eine kleine Kostprobe abliefern und anschliessend zum z’Nacht schreiten. Zu einer christlichen Auftrittszeit durften dann die Sumpfhüener ihren Hauptauftritt ebenfalls im Guggezelt, vor etwas magerem, jedoch nicht minder begeistertem Publikum bestreiten.

Nach dem Auftritt stürzten sich die Sumpfhüener nochmals ins Getümmel und hielten die Augen – ganz nach dem Veranstaltungs-Motto: „Jäger und Sammler“ nach geeigneten Tauschobjekten offen. Für Mineralwasser musste man übrigens am ganzen Fest keine Batzeli tauschen, was eine sehr flotte Geste des Veranstalters war. Bravo und merci bocu ins Entlebuch…

Probeweekend und The Big Eleven

Wir sind zurück! Auch nach zwanzig Guggenjahren auf dem Buckel guggern und gackern die Sumpfhüener nun wieder auf ein Neues. Das die Hüener schon ein wenig in die Jahre gekommen sind macht sich vor allem beim Webmaster bemerkbar, wenn er die schönen Fotos wieder auf die Homepage laden sollte und seine grauen Zellen aktivieren muss, damit das auch funktionert. Item. Es hat gelappt und die Bilder vom Probeweekend und vom Auftritt am Big Eleven in Schänis sind online.

Probeweekend

Natürlich hat es im Alter auch Vorteile: Die meisten Töne auf den Instrumenten sind bekannt und nach ein zwei Schlägen auf Trommeln, Pauken und Bloxx werden auch die Rhythmen bei den alten Hasen, pardon: Hüener, wieder präsent. Da haben es die jungen Küken, welche das erste Mal ein Probeweekend besuchten und da auch noch ziemlich jungfräulich die Trompeten und Posaunen stemmten schon mehr Schwierigkeiten.

Alles in allem hat es im vergangenen Oktober im urnerischen Isenthal schon recht gut getönt und auch die neuen Mitglieder, Amira, Habib, Lara und später auch Andreas und Marie-Lilas pusten und hauen schon ganz ordentlich in resp. auf ihre Instrumente…

The Big Eleven

Nachdem der Bänggner „Big Eleven“ – auch bekannt unter 11er-Rat am 11.11. das Geheimniss um Motto („bänggnärrisch“ und Plakette (das Benkner Wappen, der Löwe auf einem Konfetti) lüftete, durften die Hüener wenige Tage später am Big Eleven in Schänis auftreten.

Zuerst gab es im Restaurant Rössli Benken zu Ehren der frischgebackenen „eidgenössischen Veteranin“ (nicht Guggenmusig sondern „normale“ Blasmusik“) ein Ständchen von den Hüenern. Nach diesem Warm-up traten wir in den frühen Morgenstunden auch noch im schänner Guggerzelt auf.

Roger Käse

 

 

„Bänggnärrisch“*

Heute: Der von Roger gewonnene Käse des isenthaler Schützenabsendens.

Er zieht s'richtig Lösli im Restaurant Tourist am Stammtisch, das isch dä Grund warum dä Hauptpriis ez z’Bänggä (gsi) isch. 

 

*Bänggnärrisch ist jemand der entweder ein Narr oder ein richtiger Bänggner ist. Er oder sie erhält an dieser Stelle besondere Erwähnung.

Der Umzug

Fertig, Schluss jetzt mit dem Unfug,

in Benken steigt heute „der Umzug“.

Mütter nehmt die Kinder rein,

und schliesst die Türen zum Altersheim.

Die Linthbrücke ist geschlossen,

darum wird jetzt scharf geschossen.

Solche und auch andere Motti,

paarten sich mit buntem Konfetti.

Die Sumpfhüener laufen offenbar nicht so gern,

darum spielen sie nur im Dorfkern.

Oder drückt der Grind? – Sei es drum,

Begeistern dort das wartende Publikum.

Einige Hüener sind Krank und nicht mehr fit,

zum Glück hilft da Fahnenträgerin Corina Britt.

Ihr geht’s gut, ist erste Sahne

Und schwingt zuvorderst die Sumpfhüener-Fahne.

Ist der Umzug dann vorbei,

gehen die ersten Besucher hei(m).

Andere bleiben zum Guggekonzert,

es herrscht Betrieb wie am Siebnermärt.

Auch als die letzte Guggä zum Tourbus schwenkt,

Martina im Kaffeewagen immer noch Lutz ausschenkt.

Ist der Getränkestand dann verräumt,

sich das Huen ein letztes Mal aufbäumt.

Schnell in die Räblihalle und ins Gemeindehaus,

Im Rössli wartet der Festtagsschmaus.

Hat man dann wieder gut gegessen

Sind die kalten Füsse schon vergessen.

Auf dem Weg zur Rondellenbar,

Tönt‘s schon von weit: „…Malle ist nur einmal im Jahr…“

Wenn’s einem reicht mit dem Zoo,

sucht man ein höheres musikalisches Niveau.

In der Chronä gibt’s Ländlerklänge

Dort schlägt nur der Tschämpien über die Stränge. ;-)

Zum Schluss weiter – es ist klar

Trifft man sich in der ChronäBar.

Und die Moral von der Geschicht,

Fasnacht liebt man oder nicht.

 

 

Welche Guggen aus dem Linthgebiet haben sich hier ins SwampChickenPub veri(r)rt?

DerUmzugBenken2015 103

Mögliche Lösung: (von Links): Sumpfhüner, Linthbordschränzer (Schal), Gassetschäderer, TBU, Tanzbodensurris (das Gwändli erinnert mich irgendwie an sie...), Schnüffler, Goldsprenger (da musste wohl noch jemand das Gwändli vom letzten Jahr "nachtragen") ;-)

 

 

Gugge Duell Goldingen

Nach einem intensiven Kostümball dient der „Fädeli-Fritig“ jeweils zur Regenerierung und zum Aufladen der Energiereserven für das Fasnachtswochenende. (Ausser man ist im 11er-Rat, Lehrerin, Tschämpien oder gehört den „Orangen-Hexen“ an, dann hat man Termine) Um wieder vollends in Schwung zu kommen gab es an der Fasnachtsdisco des Jugendteams köstliche Fruchtdrinks und belebende Zitronensaft-Shots. Nach einem ersten Auftritt für den Nachwuchs ging die Reise weiter nach Goldingen, wo noch weitere Auftritte folgen sollten.

Hier wird bewusst in der Mehrzahl geschrieben, denn die Sumpfhüener wussten bis dahin noch nicht, was sie am neukonzipierten „Guggä Duell“ der Goldsprenger Goldingen erwartete.

Das Guggä Duell funktionierte so, dass jede der vier anwesenden Gastguggen zuerst einen „normalen“ Auftritt von knapp 20 Minuten spielte. Beim eigentlichen Duell performte dann jeweils eine Guggenmusik ein Stück aus ihrem Repertoire, danach wurde die Lautstärke des jubelnden Publikums gemessen und die zweite Guggä führte dasselbe Procedere aus. Danach sollte es gleich zum Final-Duell kommen, wo der Sieger anhand der jubelnden Menge ausgemacht wurde.

Als dann der Modus bekannt war, tendierten einige Sumpfhüener eher dazu, in der ersten Runde den Kürzeren zu ziehen und den Abend bei den wunderschönen Göttinen an der Bar zu verbringen. Doch das Publikum wollte es anders und applaudierte die Sumpfhüener in den Final. Als der Wettkampf im Gang war zeigte sich plötzlich ein gewisser Ehrgeiz und so mussten sich die Bardamen halt auf uns gedulden. Schlussendlich gewannen die Sumpfhüener den Finaldurchgang mit 2413 Dezibel zu 1707 Dezibel (oder was für ein Wert immer auf dem Laptop angezeigt wurde) deutlich.

Obwohl es beim Guggenmusik machen nicht auf besseres oder schlechteres musizieren drauf an kommt und sich die Konkurrenz tapfer geschlagen hat, freuten sich die Hüener über den Sieg und den Pokal und zogen ganz nach dem Motto „Fiirä wie d’Iirä“ von dannen.

Pokal mit i(r)rsinnig guter Grösse für ein Guiness

DerUmzugBenken2015 096

 

 

 

 

 

Wir sind auch ein bisschen Tschämpien

Mit Getöse starteten die „dree scheenste Dääg“, wie es die Basler formulieren würden, in Benken. Der Unterschied zwischen der Basler Fasnacht liegt jedoch darin, dass in Basel die schweizweit Grösse Fasnacht stattfindet, für die Benker die Fasnacht jedoch das Grösste ist und sie sogar doppelt so lang dauert. Es gäbe noch weitere Unterschiede, welche darin liegen, dass wir uns schminken und dies in Basel verpönt ist. Am Rheinknie wird auch gepfiffen und getrommelt, im Linthgebiet pfeiffen sie eher auf die Trommeln und greifen zur Pauke. (Jedem das Seine)

So auch bei der Chessletä, wo ein paar verwegene Sumpfhüener der Kälte trotzten und den weissen, lärmenden Menschenstrom durch die Quartiere mit Paukenschlägen begleiteten. Wie gewohnt wurde im Verlauf des Morgens der Türggä-Buzzi auf die Gemeindehauskanzel gehisst und dann konnte es fürs Erste zum gemütlichen Teil übergehen. Zu Kaffee und Kuchen (es hätte sicher gegeben, wenn jemand kein Bier gewollt hätte) versammelten sich einige Hüener im Restaurant zur Kapelle und durften Zeuge des virtuosen CR werden. Nicht Christiano Ronaldo verblüffte die Anwesenden mit seinem Können, nein, musikvirtuose Christian Rüdisüli begeisterte, nachdem er in der Guggä bereits Bloxx, Pauke und Trompete spielte, mit seinen Doppel-Flöten-Soli.

Gestärkt ging es nach diesem Zwischenspiel an den Kindermaskenball, wo Tambourmajorette und ex-Tschämpien Irène die strenge Prämierungsarbeit der Kids unterbracht, um den Auftritt der Sumpfhüener zur orchestrieren.

Am Abend nahmen die Bänggner Sumpfhüener am 42. Kostümball teil und halfen bei der Spurensuche nach dem neuen Tschämpien mit, indem sie zur Auflockerung zuerst ein Ständchen sangen und später (und einiges offizieller) spielten. Ein Leserreporter erfuhr, dass der neue „Firstmen“ und Hornist Cédric Antonietti anfangs nur bedingt seine Freude über die Ernennung seiner Barbara zum Tschämpien 2015 zum Ausdruck bringen konnte und sich gleich noch ein kühles Blondes besorgen musste, bevor er seiner heissen Orangen gratulieren konnte.

Zum Tschämpien-Titel gratulieren die Sumpfhüener der Hagazussa Barbara Antonietti natürlich recht herzlich. 20 Jahre nach Gründung der Bänggner Sumpfhüener sind wir doch auch ein bisschen Tschämpien – waren es doch die (Schwiegereltern und Fahnenpaten) Susanne und Alfredo Antonietti, welche die Guggä damals initierten…

Ir(r)sinnig gut, diese Künstler

 

CR mit zwei Floeten

Sumpfhüener goes LUverLUver…

Tipp: Während dem Lesen/Fotos anschauen den Song Mr. Boombastic von Shaggy hören…

Am Samstag, 6. Februar 2015 zog es die Sumpfhüener in die Fasnachtshochburg LUzern, um am Guggertreffen in Roggliswil (LU) zünftig die Sau, äh, das Sumpfhuen rauszulassen.

Doch bevor der Sumpfhüener-Car im nördlichen Teil des Kantons LUzern ankam, musste so manche Farbe und FLUessigkeit, die verschüttet ging aufgewischt werden. Im 600-Seelen-Dorf angekommen, wurde gleich einer der noch freien Festbänke in Beschlag genommen und die durstigen Kehlen befeuchtet. Einige Hüener vertrieben sich die Zeit bis zum ersten Auftritt mit der Erkundung des Festgeländes, Andere mit dem irischen Volksport „Farb oder Freud“. (Nähere Informationen erhalten interessierte, blonde oder braunhaarige Fasnächtler bei den orange frisierten Hüenern…)

Auf den Aussenbühnen ertönten schon bald darauf die ersten Guggenklänge, was die angereisten St.Galler dazu bewog, sich aus der wohligwarem Halle hinaus auf das eisigkalte Aussengelände zu begeben. Aufgefallen ist vor allem die vierköpfige Blocks-Sektion einer Guggä, die mit ihrem durchdringenden Klang den Ton angab. Weiter ist zu vermelden, dass es tatsächlich auch „Lyra-Wägeli“ – also ein Glockenspiel mit angebautem fahrbarem Untersatz – gibt und im Getümmel zu bestaunen war. Wer auch gerne einmal in einer Guggä mit einem Lyra-Wägeli mitspielen will, kann das somit gerne tun! Aber nicht bei uns.

Gegen Ende des "Guggen-Warm-up" traten dann auch noch die Bänggner Sumpfhüner auf die Aussenbühne und waren froh, dass sie nach zwei Liedern wieder „ab ins Warme“ durften. Mit leichten Erfrierungserscheinungen an den Fingern LUden die hungrigen Hüener das offerierte Abendessen in ihre Mäuler und stärkten sich so für den nächsten Auftritt.

Der Kärrhöna-Auftritt der Vorwoche machte LUst auf ein weiteres irisches Set und so kam Leadtrompeter Gilberto beim Floggin Molly-Hit „Devils Dance Floor“ zum Handkuss und durfte die Menge mit einigen Solopassagen begeistern. Apropos „Menge“: je länger der Sumpfhüener-Auftritt dauerte, desto mehr füllte sich die Halle mit Zuhörern, welche unserer Guggä lauschte.

…and we will hmm hmm…

Nach dem gelungen Auftritt im Luzernischen, hatten die Hüener natürlich noch LUst auf Bier, Kaffee, Fondue und allem Anschein nach auf die offenherzigen LUzerner(innen). Ganz nach der Devise „Sorge tragen zur Schöpfung“ (war dort auf einem liebevoll gestalteten Plakat zu lesen) widmeten sich einige Festbesucher der Nächstenliebe. Dafür, dass alle Sumpfhüener wieder wohlbehalten zu Hause ankamen, sorgte sich Busfahrer Heinz, welcher die meist schlafenden Gugger sicher ins Linthgebiet zurück chauffierte.

 

LUve is in the (A)ir

LUve is in the Air

 

Kärrhöna goes irish Pub

Der Schreibende erlaubt sich die Arroganz um auf einen ausführlichen Bericht über die Kärrhöna-Party zu verzichten und auf die treffenden Meldungen aus dem Blätterwald (Südostschweiz und Zürichsee-Zeitung) zu verweisen (Uploads folgen – das hat mehr mit fehlenden Scans, als mit übermässiger Arroganz zu tun).

Zusammengefasst darf jedoch festgehalten werden, dass es ein sehr gelungenes irisches Fest zum 20. Geburtstag der Bänggner Sumpfhüener war. Es sei an dieser Stelle nochmals hervorgehoben, dass ein Anlass dieser Grösse ohne Sponsoren und Gönner (ja, die meisten kommen von Benken) keinesfalls möglich wäre und der Einsatz der externen Helfer und der „eigenen“ Sumpfhüener einfach ausserordentlich war. Wer an der Fete nicht dabei war, soll im Januar 2016 jeglichen Hochzeiten, runden und anderen Geburtstagsfeiern, Verlobungs-Partys, Candle-Light-Dinner, (Blind)-Dates, Grippe- und andere Erkrankungen, Firmenessen und Jassabenden eine grundsätzliche Absage erteilen, dass er und/oder sie an der nächsten Kärrhöna Party „am Start“ sein kann. Denn die „Kärrhöna (nordländisch: Sumpfhüen) goes...“ auch dann wieder!

Veri(r)rt

Nach der Kärrhöna-Party fanden einige ihr(en) Sch(l)af an ungewöhnlichen Orten, wie das Bild eines Leserreporters beweisst... 

 

 Kaerhoena Verirrt Text

Sponsoren

Mit üs isch Hopfä und Malz verlorä...

Est. 1995

huener auftritt

Kärrhöna-Party

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