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Posuunis doppled nach...

Da gaht aber grad ächli öppis im zügige Blechregischter. Au s' zweiti Hüener-Baby im Jahr 2019 dörfed mer nämli de Posuunis zueordne! Und für eimal heissed mer das Chind nöd sprichwörtlich mit "Pauken und Trompeten" willkomme, sondern ebe, mit "Rätsche und Posuune"...

Liebe Bruno, liebi Rahel, herzlichi Gratulation vu üs allne zur Geburt vu de Anja! 

Anja Barbara G w 13 3 19 06 32 1893 i

Fasnachtsmontag - der Generationen-Tag

Fasnacht begeistert alle, von ganz Jung bis ganz Alt! Und deshalb gehören die Auftritte am Kindermaskenball und im Altersheim für uns Sumpfhüener ganz selbstverständlich in unseren Tourkalender.

Etwas früher als gewohnt (dafür bei alpenfrischer Luft…😉 und inklusive schnittiger Jungs) waren wir für einmal für den Auftakt bei den jüngsten zuständig. Und bei genauem Hinsehen erkannten wir «Alt»-Hüener bereits das eine oder andere Nachwuchstalent unter den fasnachtsbegeisterten Kidis. Nach unserem peppigen Auftritt verweilte, wer nicht weiter musste, noch etwas in der Halle, bewunderte die «Laufsteg-Darbietungen» der wunderbar kostümieren Kinder und begrüsste natürlich Tschämpien Nicole, die als Jurorin ihres Amtes waltete.

Zur Vesperzeit verschoben wir uns Richtung Tschächli, wo uns unsere älteren Fans bereits erwarteten. Als wir vorfuhren, wurden wir von den windigen Vorläufern von Sturmtief Bennet begrüsst. Anzahlmässig gegenüber dem ersten Auftritt etwas dezimiert, hofften wir, dass die Windböen zwar unsere Fahne tanzen lassen wird, nicht aber unsere Töne in alle Windrichtungen davon tragen. Schnell wie der Wind düsten dafür die Militärjets durch die Linthgebieter Lüfte, die, wie wir uns absolut sicher waren, extra von unserem Präsi Schnitz zur Unterstützung geschickt wurden. Nächstes Mal hätten wir noch gerne ein Grussbanner…

Da bei unserer Ankunft gerade ein adrettes Damenchörli schmissige fröhliche Volks- und Unterhaltungslieder trällerte, setzten wir uns erstmal ins Tschächli-Café, wo wir mit Getränken und Gebäck verpflegt wurden. Herzlichen Dank für die Bewirtung!

Und selbstverständlich spielten wir dann etwas später auch noch unser Guggerständchen, draussen vor den Fenstern der Caféteria. Auch wenn diese geschlossen bleiben mussten, wegen dem starken Wind, wippende Bewegungen hinter den Scheiben waren eindeutig zu erkennen. Es muss ja nicht immer besonders laut sein, um Fasnachtsfreude zu verbreiten… 

Schmudo / Kostümball

Tschämpienslied für d 'Nicole: Die Toten Hosen feat. Midwife Schnitz

Melodie: Die Toten Hosen - 10 kleine Jägermeister

Zum Mitsingen

11 kunterbunte Räte war'n nicht gern allein, drum luden sie zum Kostümball ganz viele Buzzis ein…

10 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, doch die Männer konnten sich nicht freun, da warens nur noch Neun

9 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, doch Huener kommen nicht in Betracht, da warens nur noch Acht

8 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, doch eine tut einen Kaltbrunner lieben, da warens nur noch Sieben

7 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, es wird kein Teufel oder Hex, da warens nur noch Sechs

6 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, bitte jung und ohne Stützstrümpf, da warens nur noch Fünf

5 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, eine die trinkt kein Bier, da warens nur noch Vier

4 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, eine hatte Haar am Bei, da warens nur noch Drei

3 kunterbunte Buzzis wollten Tschämpien werden, eine hatte Geburtstag im Mai, da warens nur noch Zwei

2 hübsche Valentinos wollten Tschämpien werden, Nicole als stolzes Ex- Sumpfhuen durfte Hösi beerben!

nicole 2005

Umzug Kaltbrunn

Um 10.30 Uhr besammelten sich die Hüener teils etwas angeschlagen im Stall für ihren letzten Umzug der Saison. Die bleichen Gesichter wurden schnell überschminkt, um wieder etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Nach dem Schminken warteten wir bei schönstem Wetter auf unser Taxi. Einige genossen auf dem Vorhof ein Schläfchen oder ein kühles Bier. Nach langem Warten stiegen wir mit Mühe ins Taxi und fuhren nach Kaltbrunn.

Dort reihten wir uns als Nummer 15 ein und genossen die tolle Musik des Bierbrauer-Wagens mit DJ Hatschi. Der Umzug verlief gut. Langsam. Stockend. Aber sonnig und ohne weitere Zwischenfälle. Nach dem Umzug gab es eine Stärkung für den baldigen Auftritt (16.10)… dachten wir. Mit einer Stunde Verspätung (wie teilweise die SBB) konnten wir auf der Bühne nochmals Vollgas geben.

Nachdem die Instrumente verstaut waren, verteilten sich die Hüener in alle Himmelsrichtungen. Einige verabschiedeten sich von der Fasnacht und gingen nach Hause. Andere fingen erst richtig an und gingen wie üblich in den Speer. Dort heizte Bolonäs-Hägi nochmals so richtig ein, dass unser Pascal den Guggä-INFO-Chat wegen Reimens missbrauchte. Dies hatte einen kurzzeitigen Rausschmiss aus dem Chat zur Folge.

Zitat des Tages:

„Hallo Freunde der Sonne,

ich weiss ihr schmeisst mich raus,

Wir sitzen in einem angeschriebenen Haus

und sind blau wie eine besoffene Laus.“

JTB-Disco & Immensee

Nach dem gelungenen Fasnachtsstart vom SchmuDo, einer langen Nacht und einem neuen Tschämpien, Gratulation liäbi Nicole, konnten die Hüener ein wenig ausschlafen. Um 18.00 Uhr durften alle Hüener wieder fit und munter zum Schminken in der RSH antreten. Mit bunten Gesichtern machten wir uns dann zu unseren jüngeren Fans in die mit Legos dekorierte Räbliturnhalle auf, wo die JTB Disco in vollem Gange war. Der Auftritt war ein voller Erfolg, was das tanzende Publikum mit Jubel bestätigte. Da wir um 23.00 Uhr bereits den nächsten Auftritt in Immensee hatten, wollten wir zügig aufbrechen und unsere Instrumente verladen, doch der Anhänger streikte und wollte kein Licht mehr von sich geben. Dank dem schnellen Handeln einiger technisch talentierten Hüenern (Danke Andi und Franziska!), konnte das Problem jedoch schnell behoben werden und mit etwas Verspätung traten wir unsere bereits sehnsüchtig erwartete Reise an. Nach einer langen Fahrt freuten wir uns, endlich das Ziel erreicht zu haben und konnten es kaum erwarten, das Festgelände zu erkunden. Dies ging jedoch recht schnell, da das Gelände aus einem Ländlerzelt bestand. Die Hüener stärkten sich für den Auftritt und stimmten ihre Geigen mit dem günstigen Kafi Luz. Kurze Zeit später standen wir auf der Bühne und heizten die Stube ein. Gleich danach marschierten wir musikalisch zum Anhänger, wo wir auf unsere neuen Freunde die Lölipopp Guggä kennenlernten. Wir, als tolle Fans, bekamen dann gleich vor Ort ein kleines Privatkonzert und sorgten bei ihrem Auftritt für noch mehr Stimmung. Auf einmal standen alle mit einem Luz in der Hand auf den Bänken und tanzten wild auf den Holz(Schnitz)eln umher. Plötzlich zerrten sich einige Hüener auf den Holz(Schnitz)eln umher und verletzten sich SCHWER. Auf dem Heimweg wurde vorne im Bus viel gesungen, in der Mitte geschnarcht und hinten Seich gemacht.

Fasnacht Benken meets Schauffhausen / Guggerderby Kaltbrunn

«Ja is’ denn heut’ scho Bänggner Fasnacht…?» Das hätten sich wohl Nicht-Fasnächtler am Samstagmorgen um viertelvorzehn in Benken gedacht, als sie die Heerscharen Buzzis auf ihrem Weg zur Rietsporthalle beobachten konnten. Aber nein doch, keine Angst! Erstens, die Bänggner Fasnacht steht uns zum Glück noch bevor und zweitens gibt es doch ganz bestimmt keine Bänggner Nicht-Fasnächtler…

Aber blenden wir zuerst kurz etwas zurück. Unser Guggenweekend begann ja schon am Freitagabend. Wenn nämlich die Frauen- und Damenriege STV ihre Hauptversammlung abhält, dann sind die Sumpfhüener auch nicht weit. Immer wieder gerne bringen wir den fitten Damen ein fetziges Ständli, so geschehen auch in diesem Jahr. Pünktlich nach dem Dessert brachten wir die «Weiber zum Tanze». Stimmung gut – Wochenende lanciert!

«Ohni Zmorge gahsch mer aber nöd us em Huus!» So lernten wir es von unseren Eltern und selbstverständlich halten sich die Sumpfhüener brav dran. Steht ein langer Guggertag bevor, kann es doch nichts Besseres als ein währschafter «Zmorge» geben. Mit Rösti, Speck und Spiegelei startete eine frühaufsteher-hand-voll Hüener in den Tag – danke Hatschi und Brumbi fürs Kochen! Nicht definitiv geklärt ist, wie man munkeln hört, ob Tambi Irène nun denn noch geputzt hat…

Um viertelvorzehn traf sich die Guggerschar wie schon eingangs beschrieben mit den restlichen Bänggner Fasnächtlern, um gemeinsam nach Schauffhausen zu verreisen. Hagazussas, Walter, Valentinos, Türggä-Buzzi, Bürglitüüfel, diä urchigä Bänggner, Reflexer, Chessler, Heb am Geri, Tschämpien Hösi, 11er-Rat – alle waren sie da, um unsere Fasnacht im nördlichsten Flecken unseres Landes bekannt zu machen. Ein wunderbar kunterbuntes Bild bot sich am Treffpunkt. Herzlichen Dank dem 11-Rat fürs Organisieren!

Die beiden Doppelstock-Cars brachten die volle Truppe in rund anderthalb Stunden nach Schaffhausen, wo rein vom ersten Eindruck her so gar nichts an Fasnacht erinnerte. Die einzelnen Kliggen verstreuten sich nach der Ankunft schon mal in die Stadt. Wir Sumpfhüener hatten erstmal aber einen Wellness-Termin beim Schminkteam. An dieser Stelle soll es übrigens auch mal erwähnt sein: ein grosses Dankeschön an unsere Verschönerungstruppe, die immer vor allen andern und auch nach allen anderen noch am Schminktisch stehen, damit wir «schön» aussehen!

Rechtzeitig vor dem Umzug traf sich die gesamte Bänggner Fasnachtsschar wieder am Munothang zum gemeinsamen «Abstieg» an den Umzugsstart. Und siehe da, plötzlich machte sich in den engen Gassen im Städtli so etwas wie Fasnachtsfreude breit. Von allen Seiten her kamen Verkleidete, Hexen, Buzzis, Teufel und andere Gestalten, um ihren Aufstellungsort zu finden – gar nicht so einfach, im Gewusel irgendwie durchzukommen. Aber um drei ging’s dann für alle los. Und nun dürfen wir es ja verraten, die Bänggner Sumpfhüener sind definitiv nicht für abrupte Umzugsstarts gemacht. Aber 50 Meter später eilten wir dann in doch strammer Guggerformation den Valentinos hinterher, und dies in ziemlich flottem Tempo.

Der Umzug war, gesäumt von zahlreichen Erwachsenen und Konfetti werfenden Kindern, nun sagen wir mal bescheiden lang… Das Ende der Strecke kam mindestens so überraschend wie der Start kurz zuvor. Aber vielleicht war das ja ganz gut so, lag doch die Hüener-Energie teilweise schon arg im roten Biertrinkbrauer-Bereich. Aber ein echtes Sumpfhuen gibt sich nicht so schnell geschlagen, die Rückfahrt nämlich eignete sich perfekt zum Regenerieren – sollte man meinen…

Immer wieder gerne sind wir am Guggerderby bei unseren Nachbarn, der Schnüffler Gugge Kaltbrunn zu Gast. Als erstes kamen wir in den mittlerweilen lebenswichtigen Genuss von Härdöpfelsalat mit … Fleischkäse (gemäss umfangreichen Recherchen DIE absolute Trend-Guggeverpflegung in dieser Saison…).

Zeit zum Verdauen hatten wir indes nicht, unser Aussenauftritt stand an. Und erste «Verstärkungstrümpfe» aus den eigenen Reihen waren auch bereits aufgetaucht. Da konnte es gar nicht anders als gut kommen – Panzerfaust!

In bester Gilet-jaune-Verhandlungsmanier schaffte es Vize Frigg, den zweiten Auftritt abzutauschen, damit auch unsere hohen Trompeten ihren letzten Trumpf in die Hände, pardon, auf die Bühne bekamen. Eben noch in der Flugsicherung, jetzt schon auf der Show-Bühne; es schien fast, als hätte Presi Schnitz einen Düsenjet gechartert.

Zur Prime-Time am Guggerderby zu spielen, macht immer Spass und Freude. Die Sumpfis legten einen super zweiten Auftritt hin, die letzten Kräfte wurden mobilisiert und es lohnte sich. Tambi Irène wähnte man zwischenzeitlich im Geniessermodus… Panzerfaust II!

Und dann stürzten sich die Sumpfhüener in eine weitere lange Guggernacht, wo auch immer. Eines steht aber fest: das Bänggner Fasnachtswochenende kann kommen, wir sind «grüscht»! 

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Kärrhöna goes Après-Ski

Im Kuhstall bei der Tschuggenhütte in Arosa? Beim Mooserwirt oder Heustadl in St. Anton? Irgendwo in Ischgl oder vielleicht doch Bolgen Plaza in Davos?!

Nein! Mitten im Herzen des Linthgebiets, in Rietsporthalle in Benken, fand dieses Wochenende die grösste und beste Après-Ski-Party im ganzen Alpenaum statt. «Kärrhöna goes Après-Ski» lautete das Motto der diesjährigen Fasnachtsparty der Bänggner Sumpfhüener. Doch bevor die grosse Sause starten konnte, musste das Festgelände zuerst in eine Alpenarena umgebaut werden. Die Kärrhöna ist bekannt für eine grossartige Dekoration, für die auch dieses Jahr wieder keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Den ganzen Freitagabend bis spät in die Nacht und auch am Samstagmorgen wurde fleissig gebaut, gebastelt, gehämmert, geflucht, gemalt, «ge-strommert und ge-dekoriert». So entstand ein Skigebiet mitten in einer verschneiten Berglandschaft. Die vielen verschiedenen Gondeln in der Höhe, eine sonnige Terrasse mit gemütlicher Bergbeiz über den Pisten, eine Bar vor der Talabfahrt, eine passende Shotbar und eine urchige Ländlerstube mit Raclette liessen bei den zahlreichen Besuchern sofort das passende Après-Ski-Feeling aufkommen. DJ Eagle Race sorgte dabei für die richtige Musik. Seine Après-Ski-Hits-Hits würden zwar bei Saisonkartenbesitzern des Opernhauses Zürich für fassungslose Blicke sorgen, jedoch bei den geübten grünen Wodkatrinkern (gemischt mit Mineral oder Citro oder Redbull oder Orangensaft oder Peffermünztee oder Scheibenreiniger oder was sonst noch alles zusammengeleert werden kann…) führte sie dazu, dass eine «grüne Cordula» oder eine «bambelnde Seele» sofort lautstark besungen wurden. Nachdem die Bänggner Sumpfhüener selbst die Guggenkonzerte in der Halle eröffnet haben, spielte zu jeder Stunde eine Gugge in der Skiarena auf. Zuvor haben die Riesling Schränzer Eschenbach, Absolut Fidelia Chappele, Schilfrohrquarker-Ermenswil, Tschäderi Bomm Uznach und die Guugewörger aus Bazenheid bereits beim Warm-Up Konzert auf dem Dorfplatz eine erste kurze Kostprobe ihres musikalischen Könnens geliefert. Gefeiert wurde in der Rietsporthalle bis tief in die Nacht hinein und es ist nicht auszuschliessen, dass das einte oder andere «Schneehäsli» mit einem frisch kennengelernten «Skilehrer» den Nachhauseweg antrat…

Für die Mitglieder der Sumpfhüener galt es am Sonntagmorgen um 09.00Uhr bereit zu stehen, um das Festgelände wieder zurück zu bauen, den Montag heisst es wieder: «Primarschule goes Turnstunde». Bereits nach vier Stunden war die Arbeit getan und die Hüener konnten müde aber zufrieden von der super Après-Ski Party entlassen werden.

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