2017 – In Willisau die Sau rausgelassen – und wieder eingefangen

Nachdem die Sumpfhüener am Wochenende um den 21. Januar 2017 die Kärrhöna Party in der heimischen Benkner Rietsporthalle durchgeführt haben und mit einem rekordverdächtigem Besucheraufmarsch belohnt wurden, widmen sie sich seither ihrer Kernkompetenz – dem Guggern. Am 31. Januar 2017 ging es an die Dörflifasnacht nach Schübelbach SZ, und am ersten Februar-Wochenende ins Luzernische Willisau.

Mit dem Car und Neo-Fahnenträger Michael Hager nahmen die Sumpfhüener die Reise in die Innerschweiz in Angriff. Passend zum Motto der Veranstaltung „Apokalypse“ wurden die Hüener in Willisau mit dunklen Wolken und Sturmböen empfangen. Bevor die Welt untergehen sollte, gab es auf der Aussenbühne ein kleines Warmup, wobei jede der 14 eingeladenen Guggenmusiken zwei Stücke zum Besten gab. Der erwähnte Fahnenträger musste bei starkem Wind alle seine Kräfte beanspruchen, damit es die Sumpfhüener-Flagge nicht davon wehte. Apropos Flagge: Wussten Sie, dass das Willisauer Banner verblüffende Ähnlichkeit mit dem Benkner Wappen aufweist?!

             

Wappen Stadt Willisau LU     Wappen Benken SG

 

Nach dem vermeintlich letzten Abendmahl spielten die Sumpfhüener um 21.00 Uhr auf der Aussenbühne ihren Auftritt im typisch irischen Stil. Obwohl weit weg vom Linthgebiet fühlte sich der Auftritt irgendwie heimelig an, da die Zuschauer(innen) in der ersten Reihe ein verblüffend ähnliches Kostüm wie die Gugger der Fidelia Chappele trugen…

Nach Hits wie „Whiskey in the Jar“ und „Devil’s Dancefloor“ verteilten sich die Hüener auf dem Festgelände, füllten Whiskey oder Teewasser in ihre Krüge und tanzten auf dem Dancefloor, als wäre der Teufel los.

Präsident Schnitz sorgte eigenhändig dafür, dass die Sau nach dem festlichen Treiben wieder eingefangen wurde…

2017 – Dörflifasnacht Schübelbach

Die Dörflifasnacht feierte ihren 25. Geburtstag und wir feierten kräftig mit! Den Abend starteten wir mit der Nummer 7 im Nachtumzug von Schübelbach. Direkt nach dem Umzug heizten wir im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt den märchler Narren ein.
Für unseren zweiten Auftritt auf der Aussenbühne versammelte sich trotz kalten Temperaturen eine rege Zuhörerschaft. Kaum verhallten unsere letzten Töne vom Auszugslied „Dirty Old Town“, strömten die Hühner in die pumpenvollen Festzelte, wo wir noch lange tanzten, tranken und feierten. Die Schübelbacher wissen wie man feiert und das seit 25 Jahren: Gratulation!

Nächster Auftritt: 4.Februar 2017, Güüsser-Event Willisau

2017 – „Kärrhöna goes B…“

Unsere „Kärrhöna goes B…“-Party ist bereits wieder vorbei! Es gab vieles zu sehen und zu hören: Sumpfhüener Big Band, Big Ben-Bar, Bögg-Bar, Bravo Hits-Bar, Bierschwemme, 7 Guggenmusiken, die Band „Hear Again“, Steilörgeler und vor allem viele bunte & begeisternde Besucher!
Das Warmup begann um 18.00Uhr mit den Guggenkonzerten auf dem Zentrumplatz. Die Kärrhöna-Party in der Rietsporthalle wurde um 20.15Uhr mit der Sumpfhüener Big Band lanciert. Nahtlos an die Big Band schränzten die Sumpfhüener neue und alte Melodien. Der Probeaufwand hat sich gelohnt, einzig beim Abschuss der Konfettikanone gibt es noch Steigerungspotenzial. 😉
Später versetzten die Guggenmusiken aus Kaltbrunn, St.Gallenkappel, Goldingen, Schänis und Uznach in Rietsporthalle in Ekstase. Die Band „Hear Again“ rockten was das Zeugs hielt und die Steilörgeler brachten das Ländlerzelt zum kochen.

Wir sind sprachlos, wie viele Besucher sich für die Kärrhöna verkleidet haben und „in git ine“ bis in die Morgenstunden gefeiert haben. Fasnachtsherz was willst du mehr!
Die Kärrhöna 2018 kommt bestimmt und Ihr seid hoffentlich wieder dabei, wenn es heisst „Kärrhöna goes …“

Nächster Auftritt: 28.Januar 2017, Dörflifasnacht Schübelbach

2017 – Einscheller Benken / 40 Jahre Riesling Schränzer Eschenbach

Bei bitterkalten Temperaturen von -12° eröffneten wir auf dem Zentrumplatz von Nowosibirsk ähm… Benken unsere Fasnacht 2017. Die jungen und älteren Zuschauer dankten uns mit einem warmen Applaus und mit einem oder zwei feinen Kafi nach dem Auftritt konnten ernsthafte Erfrierungen vermieden werden.

Anschliessend ging es nach Eschenbach zum 40.Geburtstag der Riesling Schränzer. Beim Auftritt auf der Dorftreffbühne floss die eine oder andere Schweissperle unsere langen Unterhosen hinunter. Unser Auftritt gefiel, hat aber gewiss noch Potenzial nach oben. 🙂 Als Gastgeschenk verteilten wir dem Partyvolk Kärrhöna-Kronen, es war ja schliesslich 3-Königstag. An welcher Bar sich die einzelnen Hühner den Rest des Abends vergnügten, zeugten nur die Spuren im Schnee…

Nächster Auftritt: 21.Januar 2017, Kärrhöna-Party in Benken!

2016 – Alle guten Dinge sind 3…

Am 23. Dezember 2016, exakt 4 Mönet nach em Roger isch de Cédi Vater worde. Somit dörfed jetzt alli vo üsem Hörnliregister Windle wechsle dihai. 🙂 Mir wünsched de Barbara und am Cédi viel Freund und viel spannendi Moment mit de Eliane!

2016 – Baby-Boom@huener.ch

Es gaht grad ächli öppis i de Küken-Abteilig…

Am 23. August 2016 hät s Trompete-Register nachedopplet: üse Trompeter Rotscher und sini Frau
Manuela (notabene au es ehemaligs Sumpfhuen) sind Eltere worde vum Robin.

Und natürlich gratuliert da die ganzi tolli Hüener-Truppe zum Gugge-Nachwuchs und wünscht de junge
Siegrist-Family ganz vill Glück und friedlichi, ruhigi Nächt! Mer fröied üs!

2016 – It’s a Baby-Girl…

S präsidiali Baby isch uf d Wält cho!!!

Am 17. August 2016, Znacht um 02.48 Uhr hät d Elena Schnider erschti Uzner Luft gschnuppered!
S schiint aso e Nachtüüle z’sii, kei Lerche – das hät si definitiv vu de Alte… 😉

D’Hüener gratuliered em Präsi Schnitz und de Jeannette (die von den Riesling-Schränzern)
ganz, ganz herzlich zum chliine Riesling-Sumpfschränzer-Huen…
Alles Gueti und vill Glück für d Zuekunft!

2016 – Fasnacht Glarus

von Fabienne / Jöni

Verkehrte Welt in Glarus

„Rägä rägä Tröpfli, äs rägnät uf mis Köpfli, wänns rägnät wärdät d`Blüämli nass und alli GUGGÄ uf dä Gass, wänns rägnät wärdät d`Blüämli nass und alli GUGGÄ uf dä Gass.“

Aber schön der Reihe nach:

Am Samstag, 13.2.2016 machten wir während und nach dem Schminken die RSH-Bühne wieder sauber von all dem Fasnachtsschmutz, welcher sich während den letzten Wochen in unserem „Sumpfhüenerstall“ angesammelt hatte. Auf dem Weg ins Glarnerland stoppten wir in Bilten. Gut 20 Minuten spielten wir am dortigen Kindermaskenball und wurden währenddessen mit Ballonaccessoirs geschmückt. Die Gastfreundschaft war selten so gross nach einem Auftritt, denn wir durften eine üppige Zwischenverpflegung geniessen. Kaecke? Oder doch Elefin? Tolle Kinderzeichnungen von vermischten Tierarten zauberten uns während dem üppigen z‘Vieri zudem ein Lächeln auf die Lippen.

Das nächste Ziel hiess Glarus, oder wie die Glarner so schön sagen: „Glaris“. Dort angekommen bezogen wir unsere Unterkunft. Die Weiblein und Männlein in getrennte Zimmer unter zu bringen war das Ziel. Ob dies wirklich so umgesetzt wurde, blieb hinter den verschlossenen Türen der Glarner Gemeindeunterkunft geheim. Bevor es musikalisch weiter ging, haben wir uns in einem Restaurant mit der bescheidenen Aufschrift „Feinste italienische Küche“ mit köstlicher Pasta gestärkt. Aber wer ass nicht aus? Offenbar viele, aber besonders Tanja L. aus B. hatte gar keinen grossen Hunger. Nach dem Verlassen des Lokals kam die Strafe postwendend in Form von Regentropfen. Petrus liess es nicht nur kurz nieseln, sondern öffnete die Schleusen bis zum Ende des Sternmarsches. Wir waren wohl verwöhnt mit dem bisherigen Wetter, oder haben wir zu sehr an den Werbeslogan „im schönen Glarner Land“ gedacht?

Bei unserem ersten Auftritt auf der Hauptbühne lautete das Motto: „1, 2 oder 3 – Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht an geht!“ Hmm?? Wir standen wohl einfach am falschen Ort. Für alle die nicht dabei waren; das Licht funktionierte nicht und wir spielten im Regen und im Dunklen. Bis zum Monsterkonzert bekamen die Glarner Elektriker das Flutlicht wieder in den Griff, doch obwohl man nun wieder die Hand vor Augen sehen konnte, griffen ein paar Hüener zum falschen Instrument. So spielte Petra plötzlich Pauke, André Posaune, Claudia Trompete und Cédric schwang sehr beherzt unsere Fahne. Zwischen den verschiedenen Auftritten erkundeten die Einen die Fasnachtsstadt, andere lernten wie schnell man zum DJ wird und bestimmten die Stimmung im Pub, doch sicherlich alle genossen die letzte offizielle Fasnachts-Nacht der Saison bis früh in die Morgenstunden.

Ein typischer Sofa-Sonntag

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht wurden die Sumpfhüener, welche nicht ganz so einen tiefen Schlaf hatten, vom dröhnen einer Airbrushmaschine aus den Träumen gerissen. Leider war es nicht unser Gerät, sonst hätte sich das Aufstehen wenigstens gelohnt. Da wir aber ausser dem Umzug, wo wir bekanntlich mit „Grind“ spielen, keine weiteren Auftritte geplant hatten, verzichteten wir auf Farbe und absolvierten diesen Fasnachtstag ziemlich bleich.

Solange der unangenehme Wind durch den „Ziegerschlitz“ bliess regnete es wenigstens nicht. Um sich einigermassen warm zu halten, bis wir mit der Startnummer 31 auf die Umzugsstrecke gingen, versuchte man es mit den bewährten Taktiken „Pinguinrudel“, „hüglä“ oder „eis go zieh“. Just zu Umzugsbeginn setzte dann wieder der Regen ein und kein Sumpfhuen war wirklich traurig, dass die Umzugsroute sehr kurz war und der warme Platz auf dem Sofa eher früher als später eingenommen werden konnte.

2016 – Guugger-Night Escholzmatt

Zum Auftakt der fasnächtlichen Ausflüge, flogen die Sumpfhüener aus, um sich auch einmal die Fasnacht im luzernischen Entlebuch zu Gemüte zu führen. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass der amtierende Frist-Men, Tschämpiens-Gatte, Cédric Verwandte in „Äschlissmatt“ – so sagen die dort – hätte. Insider behaupteten sogar, dass seine Mutter von dort komme und überhaupt die halbe Sippe dort ansässig sei. Dem Schreibenden ist jedoch niemand aufgefallen, welcher gewisse Ähnlichkeit mit dem Sumpfhüener-Urgestein hätte vorweisen können. Dafür wurden andere Bekanntschaften gemacht, zum Beispiel mit süffigen Heissgetränken und anderen Guggerinnen und Gugger.

Musik gemacht wurde natürlich auch noch. Zuerst durfte jede Gugge im Aussenzelt eine kleine Kostprobe abliefern und anschliessend zum z’Nacht schreiten. Zu einer christlichen Auftrittszeit durften dann die Sumpfhüener ihren Hauptauftritt ebenfalls im Guggezelt, vor etwas magerem, jedoch nicht minder begeistertem Publikum bestreiten.

Nach dem Auftritt stürzten sich die Sumpfhüener nochmals ins Getümmel und hielten die Augen – ganz nach dem Veranstaltungs-Motto: „Jäger und Sammler“ nach geeigneten Tauschobjekten offen. Für Mineralwasser musste man übrigens am ganzen Fest keine Batzeli tauschen, was eine sehr flotte Geste des Veranstalters war. Bravo und merci bocu ins Entlebuch…

2015 – Probeweekend und The Big Eleven

Wir sind zurück! Auch nach zwanzig Guggenjahren auf dem Buckel guggern und gackern die Sumpfhüener nun wieder auf ein Neues. Das die Hüener schon ein wenig in die Jahre gekommen sind macht sich vor allem beim Webmaster bemerkbar, wenn er die schönen Fotos wieder auf die Homepage laden sollte und seine grauen Zellen aktivieren muss, damit das auch funktionert. Item. Es hat gelappt und die Bilder vom Probeweekend und vom Auftritt am Big Eleven in Schänis sind online.

Probeweekend

Natürlich hat es im Alter auch Vorteile: Die meisten Töne auf den Instrumenten sind bekannt und nach ein zwei Schlägen auf Trommeln, Pauken und Bloxx werden auch die Rhythmen bei den alten Hasen, pardon: Hüener, wieder präsent. Da haben es die jungen Küken, welche das erste Mal ein Probeweekend besuchten und da auch noch ziemlich jungfräulich die Trompeten und Posaunen stemmten schon mehr Schwierigkeiten.

Alles in allem hat es im vergangenen Oktober im urnerischen Isenthal schon recht gut getönt und auch die neuen Mitglieder, Amira, Habib, Lara und später auch Andreas und Marie-Lilas pusten und hauen schon ganz ordentlich in resp. auf ihre Instrumente…

The Big Eleven

Nachdem der Bänggner „Big Eleven“ – auch bekannt unter 11er-Rat am 11.11. das Geheimniss um Motto („bänggnärrisch“ und Plakette (das Benkner Wappen, der Löwe auf einem Konfetti) lüftete, durften die Hüener wenige Tage später am Big Eleven in Schänis auftreten.

Zuerst gab es im Restaurant Rössli Benken zu Ehren der frischgebackenen „eidgenössischen Veteranin“ (nicht Guggenmusig sondern „normale“ Blasmusik“) ein Ständchen von den Hüenern. Nach diesem Warm-up traten wir in den frühen Morgenstunden auch noch im schänner Guggerzelt auf.

„Bänggnärrisch“*

Heute: Der von Roger gewonnene Käse des isenthaler Schützenabsendens.

Er zieht s’richtig Lösli im Restaurant Tourist am Stammtisch, das isch dä Grund warum dä Hauptpriis ez z’Bänggä (gsi) isch.

*Bänggnärrisch ist jemand der entweder ein Narr oder ein richtiger Bänggner ist. Er oder sie erhält an dieser Stelle besondere Erwähnung.