Tourberichte

2018 – Akliggä – Fasnachtswoche Benken

Als sich die Sumpfhüener am SchmuDo-Morgen zum Türggä-Buzzi-Aufzug trafen konnten sie den Buzzi leider noch nicht so energisch wie sonst anfeuern, da die Stimmen von der Cupsieg-Feier noch etwas heiser waren. Nichtsdestotrotz hievten die Bänggner Kinder den Türggäbuzzi im Eilzugstempo auf den Balkon des altehrwürdigen Gemeindehauses.

Am Abend versammelten sich knapp 360 Bänggner Fasnächtler zum 45. Kostümball in der Rietsporthalle zu welchem der 11er-Rat geladen hatte. Ein kurzweiliges Programm, von Älpler Mäse und Wanderer Bruno dirigiert, unterhielt die sehr kreativ und aufwändig verkleideten Fasnächtler in der Halle. Auch die Sumpfhüener leisteten ihren Beitrag zur ausgelassenen Stimmung mit einem kurzen aber heftigen Auftritt.

Fädelifritig

Der Freitagabend gehört in Benken den Nachwuchsfasnächtlern. Das Jugendteam lud in der Räbliturnhalle zur High-School-Disco und die Jugendlichen folgten dem Ruf des JTB. Als die Sumpfhüener dann in der Halle aufspielten kochte die Stimmung. Der Schreibende kürt hiermit die jungen Bänggner zum besten Publikum der Fasnachtssaison 2017/2018. Es wurde heuer noch nie zu unseren Guggen-Hits so ausgelassen getanzt wie an der High-School-Disco. Sogar Tschämpien Marcel Hosang, der sonst eher für seine Plaketten-Produktionskünste bekannt ist, wippte im Takt der Musik mit.

Danach zog es die Sumpfhüener noch in die March. An der Dorffasnacht Buttikon heitzten sie im Zelt ein. Böse Zungen behaupten, dass in Buttikon drei Sorten Guggenmusiken zu gegen waren. Vor den Sumpfhüenern spielte mit den Hombrechtiker Froschfäger eine typische «zürcher Guggä» (gut erkennbar durch ihr Einteiler-Kostüm mit Rock) auf. Nach den Sumpfhüenern („hiesigi Guggä“) rockten die Toschtelfäger das Zelt und erinnerten mit ihrem satten Sound und geschätzten 10 Sousaphons an eine grosse «Luzerner Guggä».

Der Umzug

Obwohl mit Petrus klar abgesprochen, schien am Fasnachtssamstag nicht die Sonne, sondern zeigte sich der Himmel über Benken eher bedeckt. Immerhin regnete es nicht (siehe Bericht Kaltbrunn) und die Temperaturen sorgten für einen regen Kaffeeverkauf am Stand der Sumpfhüener. Da die Sumpfhüener heuer mit einem Wagen in den regionalen Anlässen unterwegs sind, liefen sie für einmal wieder am Umzug mit. Apropos Wagen: Ein grosses Lob ans Gwändliteam und alle Wagenbauer, welche in kürzester Zeit einen wunderbaren Wagen konstruierten, welcher das Bierbrauermotto sehr schön präsentiert.

Im Fischbach gibt es nicht nur Better die immer frei sind, sondern auch leckere Pasta. Sumpfhuen-Urgestein Stefan lud seine Hüener zum Zmittag ein und seine Barbara stellte ihre Kochkünste unter beweis. Herzlichen Dank den Gastgebern!

Gestärkt gingen die Sumpfhüener dann auf die Umzugsroute und marschierten nach einigen Anfangsschwierigkeiten in sauberer Formation im Dorfzentrum ein. Auf den Zentrumsplatz wurde nachdem Umzug die Guggenkonzerte eröffnet und die Dinge nahmen ihren gewohnten Lauf: Kaffeestand abräumen, Auftritt in der Räbliturnhalle und Gig im Rösslisaal mit anschliessendem Abendessen. Die jüngeren Bibeli zog es danach weiter an die Party der Schänner Powerfasnacht, während die älteren Hüener es eher gesittet mit Schnitzelbängg und Cafe-Crème angehen liessen.

Umzug Kaltbrunn

Bei garstigen Witterungsbedingungen nahmen die Sumpfhüener den Weg nach Kaltbrunn und anschliessend die Umzugsroute vom Müllisperg bis zum Dorfkern unter die Füsse. Der strömende Regen trieb die Umzugsbesucher in die Restaurants und so spielten die Sumpfhüener einen straffen Auftritt vor spärlichen Rängen im Kaltbrunner Dorfkern. Da das altehrwürdige Restaurant Bahnhof ihre Küche im letzten Jahr dicht machte, mussten sich die Hüener nun nach einer Alternative umsehen. Nach einigen Fehlversuchen fanden die hungrigen Hüener dann doch noch ein Plätzchen im Speer und lauschten anschliessend den Kaltbrunner Schnitzelbanken.

Piccoloball und Altersheim

Der Fasnachtsmontag gehört seit einigen Jahren den ganz jungen Fasnächtlern. Am Piccoloball gab sich eine Kleinformation der Sumpfhüener die Ehre und unterhielten die kleinen Buzzis. Um den Altersschnitt auszugleichen spielten danach die Sumpfhüener noch im Altersheim für die betagteren Buzzis, welche nicht weniger Freude an den Guggerklägen hatten als zuvor die Kids.

TürggäBuzzi-Abzug und Uslumpete

Die TürggäBuzzi-Kliggä, welche ihr 40-jähriges Bestehen feiert leistete sich am Fasnachtsnachtsdiensttag noch einen kleinen Fauxpas. Einige übermotivierte Buzzis zogen den TürggäBuzzi bereits ab und nur durch das beherzte intervenieren eines erfahrenen TürggäBuzzis wurde das Bänggner Fasnachtswahrzeichen wieder zurück auf den Balkon gezogen, dass die Schüler doch noch etwas zu tun hatten. Mit O.M.D begleiteten die Sumpfhüener den TürggäBuzzi auf seinem letzten Gang und spielte während der Verbrennung passenderweise «Set Fire to the Rain» von Adele. Die letzte Mahlzeit dieser Fasnacht gönnten sich die Sumpfhüener dann aus der köstlichen Chronä-Küche und liessen beim innigen Paartanz die Fasnacht 2018 ausklingen.

 

2018 – Nous allons à Bulle

Pourquoi Bulle? Das werden sich sicherlich die zahlreichen Leser der Sumpfhüener-Tourberichte fragen. C’est parce que les années passé zwei Bullerinnen in Benken ein Au-Pair-Jahr absolvierten. Im Jahr 2016 war Marie-Lilas und im Folgejahr ihre Schwester Flora in Benken zu gegen und lebten während ihrem Aufenthalt in Benken auch ihre Leidenschaft für die Guggenmusik bei den Sumpfhüenern aus. So lag es nahe, dass sich die Sumpfhüener bei den beiden Romand-Femmes revanchierten und sie nun in ihrer Heimat besuchten. Da Bulle nicht gerade am Weg liegt, planten die Hüener gleich ein ganzes Wochenende für den Besuch im Fribourgerland ein.

Unser umsichtiger Monsieur le Président, Schnitz, bereitete für seine Sumpfhüener extra ein kleiner Spick mit dem wichtigsten Vocabulair vor. Damit ausgerüstet, sollten auch die weniger französisch sprechenden Hüener einen Dönner oder Bier bestellen oder den Weg zurück in die «Abri» (Unterkunft) finden können.

Die Westschweiz se présente avec soleil, als die Sumpfhüener den Autobüs verliessen und ihre Unterkunft mit gefühlten cinque andereren Güggenmüsiken bezogen. Dann ging es an den Gortäsch des Enfants, welcher durch die scholie Ville dö Bulle führte.

Passend zum aktuellen (mittelalter) Bierbrauergwändli spielten nach dem Umzug die Sumpfhüener ihre Auftritte im Innenhof des Schateau. Aufmerksame Hüener fanden in den Gemäuern der Burg auch noch eine «Après-Ski-Bar» in welcher zum Erstaunen (und zur grossen Freude einiger Malle-Fäns) pausenlos deutsche Ballermann-Hits liefen.

Gemäss dem erhaltenen Spielplan hätten die Sumpfhüener nach dem Umzug noch sechs weitere Auftritte auf diversen Bühnen zu spielen gehabt. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass im Hotel de Ville nicht musiziert werden musste, sondern wir zum Diner geladen waren. So viel zu unseren Französischkenntnissen.

«Il fait froid» sagten sich wohl die meisten Besucher, weshalb sie sich nicht bei den Aussenbühnen, sondern eher in den erwähnten Gemäuern aufhielten. Somit wurde dann auch der letzte Auftritt auf der Aussenbühne gestrichten, da wiklich kein Cochon mehr auf den Strasssen unterwegs war.

Am Sonntagmorgen wurde – ganz in Westschweizer Manier – um 10.00 Uhr ein üppiger Apèro avec vin blanche aufgetischt und noch einmal in die Instrumente gepustet.

Nach dem Mittag setzte sich der Sumpfhüener-Car wieder in Richtung Benken in Bewegung. Da das Cupfinalspiel des Schweizer Eishockeys bereits auf 14.00 Uhr angesetzt war mutierte der Sumpfhüener-Bus kurzerhand zum Fancar. Die Mobiltelefone wurden für die Live-Übertragung der Finalpartie Rapperswil-Jona Lakers gegen Davos gezückt. Spätestens als die Lakers mit zwei Toren in Führung lagen floss der Chardonay in Strömen und die Fangesänge wurden von Tor zu Tor lauter und die Stimmung ausgelassener. S! C! R! SCR-Rappi-Jona…

2018 – Golserparty

Am Samstag, 27. Januar 2018 reiste eine dezimierte Sumpfhüenerschar ins luzerner Nebikon um an der Goslerparty aufzuspielen. Ob es am bekannten «Kärrhöna-Blues» lag oder die hartnäckige (Hüener)Grippe den Guggern zusetzte bleibt ungeklärt. Im Lineup der grossen Innerschweizer Guggen (40 Bläser und mehr) gaben die knapp dreissig Bänggner ihr Bestes und wussten mit ihren stimmigen und von Tambourmajorette Irène sauber ausgefeilten Songs die Zuschauer zu begeistern.

Nach dem Auftritt widmeten sich die Hüener der Tanzfläche und den Erfrischungsgetränken und löschten ihren grossen Durst. Wie immer, wenn sie Fasnachts-Neuland betreten, achten sich die feiererprobten Sumpfhüener natürlich auch auf die Organisation des Anlasses. So gab es doch einige erstaunte Blicke, als die Stimmung in der Kaffeestube am überschäumen war und der Veranstalter just in diesem Moment begann die Tische und Bänke abzuräumen… Anyway, die Party ging danach halt einfach zu den sehr basslastigen Klängen auf dem Dancefloor weiter.

Die Tour de Suisse der Sumpfhüener geht am kommenden Wochenende in Bulle FR weiter, wo es zum Wiedersehen mit den Gastguggerinnen Marie-Lilas und Flora kommen wird. Zwischen SchmuDo und Aschermittwoch hält es dann die Sumpfhüener in der Region, wo sie an den heimischen Fasnachtsbräuchen zu sehen und hören sind. Fasnachtbenken – akliggä!

Das aufmerksame Partyvolk mit Vorliebe für LOTR, WOW oder GOT hat noch eine interessante Beobachtung gemacht:

 

2018 – Kärrhöna anno 1518

Heuer reiste das Sumpfhüen, genannt Kärrhöna, 500 Jahre zurück in die Vergangenheit und feierte ihre Party wie anno 1518 in Mitten eines Burghofs mit rockigem Streampunk-Sound, viel Guggenmusik und zahlreich erschienenen, kostümierten Besuchern.

Ob nun das Motto genau mit dem neuen Guggägwändli übereinstimmt und ob das Mittelalter um das Jahr 1518 schon vorbei war wurde neben der grossartigen Dekoration an der Bar oder im Ländlerzelt heiss diskutiert.

Wer das Fasnachtsfest verpasst hat kann sich unter der Fotogalerie trotzdem ein Bild von der Party verschaffen.

Die Bilder von linth.net http://pix.linth.net/index.php?/category/2018_Kaerrhoenae-Benken

Die Bänggner Sumpfhüener danken allen Besuchern der Kärrhöna-Party 2018, dass Ihr unsere Gäste wart und wir freuen uns bereits auf die Kärrhöna-Party 2019: «Kärrhöna goes …» 🙂

2018 – Gwändlipräsentation und Einschellerumzüge

Am 6. Januar 2018 liessen die Sumpfhüener die Katze aus dem Sack und präsentierten der zahlreich erschienenen Bänggner Bevölkerung, Gönnern, Sponsoren, (a)Kligge und Fans das neue Gwändli. (Hurra, das ganze Dorf war da!) Unter dem Motto „Mit üs isch Hopfä und Malz verlorä“ guggern sich die Sumpfhüener durch die kommenden Fasnachtssaisons. Passend zum Gwändli, welches einen Bierbrauer darstellt, haben die Hüener auch einen kleinen aber feinen Wagen dabei, auf welchem das Sujet gezeigt wird und die Hausmarke „Sumpfhüener Klosterbräu“ gekauft werden kann.

Damit eine „Generalüberholung“ einer Guggenmusik gelingt, braucht es viele engagierte Vereinsmitglieder und externe Helfer, welche die Ideen in die Tat umsetzen. Ihnen allen einen herzlichen Dank!

Natürlich standen die Sumpfhüener in ihren schicken neuen Kleidern nicht nur rum, sondern spielten auch die neu einstudierten und bewährten Musikstücke, bis die Einscheller und Geislächlöpfer die Fasnacht lautstark einläuteten. Nach einem kurzen Intermezzo in der Rietsporthalle reisten die Sumpfhüener über die Linth nach Siebnen, um auch dort anlässlich des Einschellerumzugs für die vielen Zuhörer aufzuspielen. Die Saison ist lanciert.

2017 – Guggerbarfestival Uznach

Mit nur zwei Proben und einem Guggenweekend, dafür mit vielen individuellen, sehr kreativen Verkleidungen starteten die Sumpfhüener in die neue Gugge-Saison. Zum Auftritt am Guggerbarfestival Uznach am 9. November 2017 war das Gwändli noch nicht parat und deshalb durfte sich jeder verkleiden wie er und sie wollte. Unter den an diesem nasskalten Novemberabend spärlich erschienenen Besucher fielen die Sumpfhüener auf wie bunte Hunde (resp. Pferde). Die musikalische Leistung hatte noch „Luft nach oben“, was jedoch zu erwarten war.

2017 – Probeweekend Isental UR

Alle Jahre wieder fuhren die Sumpfhüener Ende Oktober ins Urnerland um in Form zu kommen. Es wurde fleissig geprobt, für die Kärrhöna-Party gebastelt und den neuen, noch kahlen „Grinden“ eine Frisur verpasst. Ein kleines Filmteam spielte zu später Stunde mit Playmobil-Figuren noch einen Werbefilm ein und fühlten sich gleich wieder in die Kindheit zurück versetzt.

2017 – Hochzeit Remo und Vicky

Remo Eberle, unser Leader des Schlagzeugregisters sagte „JA!“ zu seiner Viktroria und lud die Bänggner Sumpfhüener gleich auch noch zum Apèro beim Standesamt Uznach ein. Wir waren ja auch mit dabei als sich die beiden an der Fasnacht kennen resp. lieben lernten. Da seine Vicky bei den Schnüfflern aus Kaltbrunn guggert hallten die Guggertöne gleich im Doppelpack durchs Uzner Städtli. Die Schnüffler legten vor und übergaben nach einem kurzen Gesamtchor mit dem „Guggermarsch“ die Bühne an die Sumpfhüener. Da sich Remo’s Registerkollegen alle noch im JTB-Sommerlager befanden, durfte der Bräutigam gleich selber „in die Hosen“ resp. ins uralte Guggägwändli um seine Hüener gewohnt souverän durchs Musikprogramm zu trümmelen.

2017 – Willkommä Tim!

Üse Posunist de Bruno und sini Frau d Rahel sind sit am 27.April 2017 Eltere vom Tim! D Sumpfhüener gratulieret de frisch bachene Eltere und wünschet Ihne nume s Beschte mitem Tim! 🙂

2017 – Umzug Kaltbrunn

Am Sonntag, 26. Februar 2017 zog es die Sumpfhüener wieder einmal ins benachbarte Kaltbrunn an den Fasnachtsumzug. Schade, dass der Schreibende im letzten Jahr keinen Bericht darüber verfasste, denn eigentlich hätte dieser fast eins zu eins kopiert werden können. Es war eigentlich wie immer: Wetter grau, Umzugsbesucher wow. Der Umzug begann am Start und endete am Ziel, das Aufstehen war hart aber Gefeiert wurde schlussendlich trotzdem viel. Die Sumpfhüener waren bei den letzten, das war klar, obwohl die Speerbar geschlossen war.

2017 – Der Umzug Benken

Zum Glück hatte der 11er-Rat für den Fasnachtssamstag wieder einmal Kaiserwetter organisiert und so gehörte die Sonnenbrille an diesem Tag zum obligaten Begleiter der Sumpfhüener und der zahlreich erschienenen Umzugsbesucher. Ob letztere so auch die kleinen Augen von Vorabend verdeckten sei dahingestellt. Wie gewohnt spielten die Sumpfhüener vor Umzugsbeginn für die wartende Menge rund ums Dorfdreieck das gesamte Repertoire durch und stimmten die Besucher auf die kommenden 47 Guggen, Fuss- und Wagengruppen ein. Nach dem Umzug durften die Sumpfhüener die Guggenkonzerte auf dem Zentrumsplatz eröffnen und spielten mit (nur) drei Stücken in weiser Voraussicht, dass es bei zwölf auftretenden Guggen etwas länger dauern könnte, einen kurzen und knackigen „Powerblock“. Nachdem die Schlosshüler Rapperswil den Abschluss der Guggenkonzerte vor allem noch für die wartenden Sumpfhüener spielten, wurden auf dem Zentrumsplatz die Zelte abgebrochen und in die mexikanisch anmutende Räbliturnhalle disloziert. Tambourmajorin Irène erhielt während dem ganzen Auftritt tatkräftige Unterstützung von zwei beschnautzen Mexikanern und winkte danach ihre Sumpfhüener gleich weiter in den Rösslisaal, wo die letzten Töne unserer Gugge für diesen Fasnachtssamstag herausposaunt wurden.

 

Die Ruhe vor dem Sturm:

 

2017 – JTB-Fasnachtsdisco und 1. Guggäderby Flums

Fix im Bänggner Fasnachtskalender ist mittlerweile auch die Fasnachtsdisco des Jugendteams, welche vor allem die jungen Fasnächtler bis zum Oberstufenalter anspricht. Die Sumpfhüener statteten in der Räbliturnhalle selbstverständlich auch einen Besuch ab und wurden von den jungen Buzzi euphorisch gefeiert.

Da die Sumpfhüener im letzten Jahr am Guggerduell in Goldingen den Titel nicht mehr verteidigen konnten, wurde für den Fasnachtsfreitag eine „neue Herausforderung“ gesucht. Obwohl es den Sumpfhüenern keineswegs darum geht, sich mit anderen Guggen zu messen oder zu konkurrieren ergab sich bei der Tourplanung die Möglichkeit in Flums aufzutreten und wieder einmal eine neue Fasnachtsveranstaltung kennen zu lernen. Das 1. Guggäderby der organisierenden Flumser Chrousi war dann auch irgendwie anders als gewohnt. So wurden die Guggen für ihren Auftritt, welcher maximal 15 Minuten dauern durfte, bewertet (ob von einer Jury oder wem auch immer konnte die Redaktion nicht abschliessend klären). In verschiedenen alternativen Wettbewerben hätte man sich zusätzliche Punkte verdienen können; so auch beim Sammeln von Stempeln für jedes konsumierte, alkoholhaltige Getränk. Ob dies mit den Artikeln des „Bundesgesetzes über die gebrannten Wasser“ konform war, sei dahingestellt. Die Sumpfhüener jedenfalls gönnten sich zwischendurch auch einen kräftigen Schluck Mineralwasser und stiessen auf die internen Geburtstagskinder Kathrin (vor 24.00 Uhr), Désirée und Roger (beide nach 24.00 Uhr) an.

2017 – Big Band Bänggner Sumpfhüener am 44. Kostümball

Mit der Chessläte begannen am schmutzigen Donnerstag intensive Bänggner Fasnachtstage. Auch ein paar Sumpfhüener mischten sich unter die ganz in Weiss gekleideten Chesslern. Als gegen Mittag der TürggäBuzzi durchs Dorf eskortiert wurde, hatten sich weitere Sumpfhüener unter die Schaulustigen gemischt und zogen inoffiziell und noch ohne Instrumente von Beiz zu Beiz mit dem Bänggner Fasnachtsvolk. Als am Abend der 44. Kostümball über die Rietsporthallenbühne ging, waren die Sumpfhüener dann fast vollzählig in offizieller Mission unterwegs. Sie trugen mit einem groovigen Intermezzo der „BigBändBänggnerSumpfhüener“, welche anlässlich der Kärrhöna-Party einstudiert wurde, und einem fetzigen Auftritt zur ausgelassenen Stimmung bei.

2017 – Fasnacht Eschenbach: Fiirä wie d’Liirä

Am vergangenen Wochenende nahmen die Bänggner Sumpfhüener wieder einmal am Nachtumzug in Eschenbach teil. Das fast schon frühlingshafte Wetter am Nachmittag verleitete einige Hüener dazu, bei der „Matchvorbereitung“ zu schlampen und keine langen Unterhosen oder Handschuhe einzupacken. Spätestens beim Warten auf den Umzugsstart in der Kälte unter dem Eschenbacher Nachthimmel war man um jede Wärmequelle froh, die man kriegen konnte. Die Sumpfhüener gingen mit der guten Startnummer 18 ins Rennen und spielten ein solides Umzugsprogramm entlang den zahlreichen Zuschauern. Einzig der Umzugsspeaker sorgte für verwunderte Blicke unter den Masken, als er ankündigte: „Nun folgen die Sumpfhüener aus Benken. Sie haben das Motto „Fiirä wie d’Liirä“. Obwohl es schon sehr dunkel war und unsere grünen Gwändli allenfalls an die neue Schweizer 50er-Note erinnern könnten, bleibt es Schleierhaft wie der Speaker auf die Idee kam, dass unser Motto etwas mit der ehemalige italienischen Währung zu tun hätte. Hier nochmals zur Erklärung:

 

Lire (ehemalige italienische Währung)                       Motto: «Fiirä wie d’Iirä»

Trotz der allgemeinen Verwirrung mit der Verwechslung des Mottos spielten die Sumpfhüener den Umzug noch zu Ende. Bei Posaunistin Claudia gab es anschliessend einen kleinen Apèro (Merci und Chapeau!), damit die Hüener auch für Ihre beiden Auftritte im Eschenbacher Dorfkern gerüstet waren.

2017 – In Willisau die Sau rausgelassen – und wieder eingefangen

Nachdem die Sumpfhüener am Wochenende um den 21. Januar 2017 die Kärrhöna Party in der heimischen Benkner Rietsporthalle durchgeführt haben und mit einem rekordverdächtigem Besucheraufmarsch belohnt wurden, widmen sie sich seither ihrer Kernkompetenz – dem Guggern. Am 31. Januar 2017 ging es an die Dörflifasnacht nach Schübelbach SZ, und am ersten Februar-Wochenende ins Luzernische Willisau.

Mit dem Car und Neo-Fahnenträger Michael Hager nahmen die Sumpfhüener die Reise in die Innerschweiz in Angriff. Passend zum Motto der Veranstaltung „Apokalypse“ wurden die Hüener in Willisau mit dunklen Wolken und Sturmböen empfangen. Bevor die Welt untergehen sollte, gab es auf der Aussenbühne ein kleines Warmup, wobei jede der 14 eingeladenen Guggenmusiken zwei Stücke zum Besten gab. Der erwähnte Fahnenträger musste bei starkem Wind alle seine Kräfte beanspruchen, damit es die Sumpfhüener-Flagge nicht davon wehte. Apropos Flagge: Wussten Sie, dass das Willisauer Banner verblüffende Ähnlichkeit mit dem Benkner Wappen aufweist?!

             

Wappen Stadt Willisau LU     Wappen Benken SG

 

Nach dem vermeintlich letzten Abendmahl spielten die Sumpfhüener um 21.00 Uhr auf der Aussenbühne ihren Auftritt im typisch irischen Stil. Obwohl weit weg vom Linthgebiet fühlte sich der Auftritt irgendwie heimelig an, da die Zuschauer(innen) in der ersten Reihe ein verblüffend ähnliches Kostüm wie die Gugger der Fidelia Chappele trugen…

Nach Hits wie „Whiskey in the Jar“ und „Devil’s Dancefloor“ verteilten sich die Hüener auf dem Festgelände, füllten Whiskey oder Teewasser in ihre Krüge und tanzten auf dem Dancefloor, als wäre der Teufel los.

Präsident Schnitz sorgte eigenhändig dafür, dass die Sau nach dem festlichen Treiben wieder eingefangen wurde…

2017 – Dörflifasnacht Schübelbach

Die Dörflifasnacht feierte ihren 25. Geburtstag und wir feierten kräftig mit! Den Abend starteten wir mit der Nummer 7 im Nachtumzug von Schübelbach. Direkt nach dem Umzug heizten wir im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt den märchler Narren ein.
Für unseren zweiten Auftritt auf der Aussenbühne versammelte sich trotz kalten Temperaturen eine rege Zuhörerschaft. Kaum verhallten unsere letzten Töne vom Auszugslied „Dirty Old Town“, strömten die Hühner in die pumpenvollen Festzelte, wo wir noch lange tanzten, tranken und feierten. Die Schübelbacher wissen wie man feiert und das seit 25 Jahren: Gratulation!

Nächster Auftritt: 4.Februar 2017, Güüsser-Event Willisau

2017 – „Kärrhöna goes B…“

Unsere „Kärrhöna goes B…“-Party ist bereits wieder vorbei! Es gab vieles zu sehen und zu hören: Sumpfhüener Big Band, Big Ben-Bar, Bögg-Bar, Bravo Hits-Bar, Bierschwemme, 7 Guggenmusiken, die Band „Hear Again“, Steilörgeler und vor allem viele bunte & begeisternde Besucher!
Das Warmup begann um 18.00Uhr mit den Guggenkonzerten auf dem Zentrumplatz. Die Kärrhöna-Party in der Rietsporthalle wurde um 20.15Uhr mit der Sumpfhüener Big Band lanciert. Nahtlos an die Big Band schränzten die Sumpfhüener neue und alte Melodien. Der Probeaufwand hat sich gelohnt, einzig beim Abschuss der Konfettikanone gibt es noch Steigerungspotenzial. 😉
Später versetzten die Guggenmusiken aus Kaltbrunn, St.Gallenkappel, Goldingen, Schänis und Uznach in Rietsporthalle in Ekstase. Die Band „Hear Again“ rockten was das Zeugs hielt und die Steilörgeler brachten das Ländlerzelt zum kochen.

Wir sind sprachlos, wie viele Besucher sich für die Kärrhöna verkleidet haben und „in git ine“ bis in die Morgenstunden gefeiert haben. Fasnachtsherz was willst du mehr!
Die Kärrhöna 2018 kommt bestimmt und Ihr seid hoffentlich wieder dabei, wenn es heisst „Kärrhöna goes …“

Nächster Auftritt: 28.Januar 2017, Dörflifasnacht Schübelbach

2017 – Einscheller Benken / 40 Jahre Riesling Schränzer Eschenbach

Bei bitterkalten Temperaturen von -12° eröffneten wir auf dem Zentrumplatz von Nowosibirsk ähm… Benken unsere Fasnacht 2017. Die jungen und älteren Zuschauer dankten uns mit einem warmen Applaus und mit einem oder zwei feinen Kafi nach dem Auftritt konnten ernsthafte Erfrierungen vermieden werden.

Anschliessend ging es nach Eschenbach zum 40.Geburtstag der Riesling Schränzer. Beim Auftritt auf der Dorftreffbühne floss die eine oder andere Schweissperle unsere langen Unterhosen hinunter. Unser Auftritt gefiel, hat aber gewiss noch Potenzial nach oben. 🙂 Als Gastgeschenk verteilten wir dem Partyvolk Kärrhöna-Kronen, es war ja schliesslich 3-Königstag. An welcher Bar sich die einzelnen Hühner den Rest des Abends vergnügten, zeugten nur die Spuren im Schnee…

Nächster Auftritt: 21.Januar 2017, Kärrhöna-Party in Benken!

2016 – Fasnacht Glarus

von Fabienne / Jöni

Verkehrte Welt in Glarus

„Rägä rägä Tröpfli, äs rägnät uf mis Köpfli, wänns rägnät wärdät d`Blüämli nass und alli GUGGÄ uf dä Gass, wänns rägnät wärdät d`Blüämli nass und alli GUGGÄ uf dä Gass.“

Aber schön der Reihe nach:

Am Samstag, 13.2.2016 machten wir während und nach dem Schminken die RSH-Bühne wieder sauber von all dem Fasnachtsschmutz, welcher sich während den letzten Wochen in unserem „Sumpfhüenerstall“ angesammelt hatte. Auf dem Weg ins Glarnerland stoppten wir in Bilten. Gut 20 Minuten spielten wir am dortigen Kindermaskenball und wurden währenddessen mit Ballonaccessoirs geschmückt. Die Gastfreundschaft war selten so gross nach einem Auftritt, denn wir durften eine üppige Zwischenverpflegung geniessen. Kaecke? Oder doch Elefin? Tolle Kinderzeichnungen von vermischten Tierarten zauberten uns während dem üppigen z‘Vieri zudem ein Lächeln auf die Lippen.

Das nächste Ziel hiess Glarus, oder wie die Glarner so schön sagen: „Glaris“. Dort angekommen bezogen wir unsere Unterkunft. Die Weiblein und Männlein in getrennte Zimmer unter zu bringen war das Ziel. Ob dies wirklich so umgesetzt wurde, blieb hinter den verschlossenen Türen der Glarner Gemeindeunterkunft geheim. Bevor es musikalisch weiter ging, haben wir uns in einem Restaurant mit der bescheidenen Aufschrift „Feinste italienische Küche“ mit köstlicher Pasta gestärkt. Aber wer ass nicht aus? Offenbar viele, aber besonders Tanja L. aus B. hatte gar keinen grossen Hunger. Nach dem Verlassen des Lokals kam die Strafe postwendend in Form von Regentropfen. Petrus liess es nicht nur kurz nieseln, sondern öffnete die Schleusen bis zum Ende des Sternmarsches. Wir waren wohl verwöhnt mit dem bisherigen Wetter, oder haben wir zu sehr an den Werbeslogan „im schönen Glarner Land“ gedacht?

Bei unserem ersten Auftritt auf der Hauptbühne lautete das Motto: „1, 2 oder 3 – Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht an geht!“ Hmm?? Wir standen wohl einfach am falschen Ort. Für alle die nicht dabei waren; das Licht funktionierte nicht und wir spielten im Regen und im Dunklen. Bis zum Monsterkonzert bekamen die Glarner Elektriker das Flutlicht wieder in den Griff, doch obwohl man nun wieder die Hand vor Augen sehen konnte, griffen ein paar Hüener zum falschen Instrument. So spielte Petra plötzlich Pauke, André Posaune, Claudia Trompete und Cédric schwang sehr beherzt unsere Fahne. Zwischen den verschiedenen Auftritten erkundeten die Einen die Fasnachtsstadt, andere lernten wie schnell man zum DJ wird und bestimmten die Stimmung im Pub, doch sicherlich alle genossen die letzte offizielle Fasnachts-Nacht der Saison bis früh in die Morgenstunden.

Ein typischer Sofa-Sonntag

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht wurden die Sumpfhüener, welche nicht ganz so einen tiefen Schlaf hatten, vom dröhnen einer Airbrushmaschine aus den Träumen gerissen. Leider war es nicht unser Gerät, sonst hätte sich das Aufstehen wenigstens gelohnt. Da wir aber ausser dem Umzug, wo wir bekanntlich mit „Grind“ spielen, keine weiteren Auftritte geplant hatten, verzichteten wir auf Farbe und absolvierten diesen Fasnachtstag ziemlich bleich.

Solange der unangenehme Wind durch den „Ziegerschlitz“ bliess regnete es wenigstens nicht. Um sich einigermassen warm zu halten, bis wir mit der Startnummer 31 auf die Umzugsstrecke gingen, versuchte man es mit den bewährten Taktiken „Pinguinrudel“, „hüglä“ oder „eis go zieh“. Just zu Umzugsbeginn setzte dann wieder der Regen ein und kein Sumpfhuen war wirklich traurig, dass die Umzugsroute sehr kurz war und der warme Platz auf dem Sofa eher früher als später eingenommen werden konnte.