Tourberichte

2016 – Baby-Boom@huener.ch

Es gaht grad ächli öppis i de Küken-Abteilig…

Am 23. August 2016 hät s Trompete-Register nachedopplet: üse Trompeter Rotscher und sini Frau
Manuela (notabene au es ehemaligs Sumpfhuen) sind Eltere worde vum Robin.

Und natürlich gratuliert da die ganzi tolli Hüener-Truppe zum Gugge-Nachwuchs und wünscht de junge
Siegrist-Family ganz vill Glück und friedlichi, ruhigi Nächt! Mer fröied üs!

2016 – It’s a Baby-Girl…

S präsidiali Baby isch uf d Wält cho!!!

Am 17. August 2016, Znacht um 02.48 Uhr hät d Elena Schnider erschti Uzner Luft gschnuppered!
S schiint aso e Nachtüüle z’sii, kei Lerche – das hät si definitiv vu de Alte… 😉

D’Hüener gratuliered em Präsi Schnitz und de Jeannette (die von den Riesling-Schränzern)
ganz, ganz herzlich zum chliine Riesling-Sumpfschränzer-Huen…
Alles Gueti und vill Glück für d Zuekunft!

2016 – Fasnacht Glarus

von Fabienne / Jöni

Verkehrte Welt in Glarus

„Rägä rägä Tröpfli, äs rägnät uf mis Köpfli, wänns rägnät wärdät d`Blüämli nass und alli GUGGÄ uf dä Gass, wänns rägnät wärdät d`Blüämli nass und alli GUGGÄ uf dä Gass.“

Aber schön der Reihe nach:

Am Samstag, 13.2.2016 machten wir während und nach dem Schminken die RSH-Bühne wieder sauber von all dem Fasnachtsschmutz, welcher sich während den letzten Wochen in unserem „Sumpfhüenerstall“ angesammelt hatte. Auf dem Weg ins Glarnerland stoppten wir in Bilten. Gut 20 Minuten spielten wir am dortigen Kindermaskenball und wurden währenddessen mit Ballonaccessoirs geschmückt. Die Gastfreundschaft war selten so gross nach einem Auftritt, denn wir durften eine üppige Zwischenverpflegung geniessen. Kaecke? Oder doch Elefin? Tolle Kinderzeichnungen von vermischten Tierarten zauberten uns während dem üppigen z‘Vieri zudem ein Lächeln auf die Lippen.

Das nächste Ziel hiess Glarus, oder wie die Glarner so schön sagen: „Glaris“. Dort angekommen bezogen wir unsere Unterkunft. Die Weiblein und Männlein in getrennte Zimmer unter zu bringen war das Ziel. Ob dies wirklich so umgesetzt wurde, blieb hinter den verschlossenen Türen der Glarner Gemeindeunterkunft geheim. Bevor es musikalisch weiter ging, haben wir uns in einem Restaurant mit der bescheidenen Aufschrift „Feinste italienische Küche“ mit köstlicher Pasta gestärkt. Aber wer ass nicht aus? Offenbar viele, aber besonders Tanja L. aus B. hatte gar keinen grossen Hunger. Nach dem Verlassen des Lokals kam die Strafe postwendend in Form von Regentropfen. Petrus liess es nicht nur kurz nieseln, sondern öffnete die Schleusen bis zum Ende des Sternmarsches. Wir waren wohl verwöhnt mit dem bisherigen Wetter, oder haben wir zu sehr an den Werbeslogan „im schönen Glarner Land“ gedacht?

Bei unserem ersten Auftritt auf der Hauptbühne lautete das Motto: „1, 2 oder 3 – Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht an geht!“ Hmm?? Wir standen wohl einfach am falschen Ort. Für alle die nicht dabei waren; das Licht funktionierte nicht und wir spielten im Regen und im Dunklen. Bis zum Monsterkonzert bekamen die Glarner Elektriker das Flutlicht wieder in den Griff, doch obwohl man nun wieder die Hand vor Augen sehen konnte, griffen ein paar Hüener zum falschen Instrument. So spielte Petra plötzlich Pauke, André Posaune, Claudia Trompete und Cédric schwang sehr beherzt unsere Fahne. Zwischen den verschiedenen Auftritten erkundeten die Einen die Fasnachtsstadt, andere lernten wie schnell man zum DJ wird und bestimmten die Stimmung im Pub, doch sicherlich alle genossen die letzte offizielle Fasnachts-Nacht der Saison bis früh in die Morgenstunden.

Ein typischer Sofa-Sonntag

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht wurden die Sumpfhüener, welche nicht ganz so einen tiefen Schlaf hatten, vom dröhnen einer Airbrushmaschine aus den Träumen gerissen. Leider war es nicht unser Gerät, sonst hätte sich das Aufstehen wenigstens gelohnt. Da wir aber ausser dem Umzug, wo wir bekanntlich mit „Grind“ spielen, keine weiteren Auftritte geplant hatten, verzichteten wir auf Farbe und absolvierten diesen Fasnachtstag ziemlich bleich.

Solange der unangenehme Wind durch den „Ziegerschlitz“ bliess regnete es wenigstens nicht. Um sich einigermassen warm zu halten, bis wir mit der Startnummer 31 auf die Umzugsstrecke gingen, versuchte man es mit den bewährten Taktiken „Pinguinrudel“, „hüglä“ oder „eis go zieh“. Just zu Umzugsbeginn setzte dann wieder der Regen ein und kein Sumpfhuen war wirklich traurig, dass die Umzugsroute sehr kurz war und der warme Platz auf dem Sofa eher früher als später eingenommen werden konnte.

2016 – Guugger-Night Escholzmatt

Zum Auftakt der fasnächtlichen Ausflüge, flogen die Sumpfhüener aus, um sich auch einmal die Fasnacht im luzernischen Entlebuch zu Gemüte zu führen. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass der amtierende Frist-Men, Tschämpiens-Gatte, Cédric Verwandte in „Äschlissmatt“ – so sagen die dort – hätte. Insider behaupteten sogar, dass seine Mutter von dort komme und überhaupt die halbe Sippe dort ansässig sei. Dem Schreibenden ist jedoch niemand aufgefallen, welcher gewisse Ähnlichkeit mit dem Sumpfhüener-Urgestein hätte vorweisen können. Dafür wurden andere Bekanntschaften gemacht, zum Beispiel mit süffigen Heissgetränken und anderen Guggerinnen und Gugger.

Musik gemacht wurde natürlich auch noch. Zuerst durfte jede Gugge im Aussenzelt eine kleine Kostprobe abliefern und anschliessend zum z’Nacht schreiten. Zu einer christlichen Auftrittszeit durften dann die Sumpfhüener ihren Hauptauftritt ebenfalls im Guggezelt, vor etwas magerem, jedoch nicht minder begeistertem Publikum bestreiten.

Nach dem Auftritt stürzten sich die Sumpfhüener nochmals ins Getümmel und hielten die Augen – ganz nach dem Veranstaltungs-Motto: „Jäger und Sammler“ nach geeigneten Tauschobjekten offen. Für Mineralwasser musste man übrigens am ganzen Fest keine Batzeli tauschen, was eine sehr flotte Geste des Veranstalters war. Bravo und merci bocu ins Entlebuch…

2015 – Probeweekend und The Big Eleven

Wir sind zurück! Auch nach zwanzig Guggenjahren auf dem Buckel guggern und gackern die Sumpfhüener nun wieder auf ein Neues. Das die Hüener schon ein wenig in die Jahre gekommen sind macht sich vor allem beim Webmaster bemerkbar, wenn er die schönen Fotos wieder auf die Homepage laden sollte und seine grauen Zellen aktivieren muss, damit das auch funktionert. Item. Es hat gelappt und die Bilder vom Probeweekend und vom Auftritt am Big Eleven in Schänis sind online.

Probeweekend

Natürlich hat es im Alter auch Vorteile: Die meisten Töne auf den Instrumenten sind bekannt und nach ein zwei Schlägen auf Trommeln, Pauken und Bloxx werden auch die Rhythmen bei den alten Hasen, pardon: Hüener, wieder präsent. Da haben es die jungen Küken, welche das erste Mal ein Probeweekend besuchten und da auch noch ziemlich jungfräulich die Trompeten und Posaunen stemmten schon mehr Schwierigkeiten.

Alles in allem hat es im vergangenen Oktober im urnerischen Isenthal schon recht gut getönt und auch die neuen Mitglieder, Amira, Habib, Lara und später auch Andreas und Marie-Lilas pusten und hauen schon ganz ordentlich in resp. auf ihre Instrumente…

The Big Eleven

Nachdem der Bänggner „Big Eleven“ – auch bekannt unter 11er-Rat am 11.11. das Geheimniss um Motto („bänggnärrisch“ und Plakette (das Benkner Wappen, der Löwe auf einem Konfetti) lüftete, durften die Hüener wenige Tage später am Big Eleven in Schänis auftreten.

Zuerst gab es im Restaurant Rössli Benken zu Ehren der frischgebackenen „eidgenössischen Veteranin“ (nicht Guggenmusig sondern „normale“ Blasmusik“) ein Ständchen von den Hüenern. Nach diesem Warm-up traten wir in den frühen Morgenstunden auch noch im schänner Guggerzelt auf.

„Bänggnärrisch“*

Heute: Der von Roger gewonnene Käse des isenthaler Schützenabsendens.

Er zieht s’richtig Lösli im Restaurant Tourist am Stammtisch, das isch dä Grund warum dä Hauptpriis ez z’Bänggä (gsi) isch.

*Bänggnärrisch ist jemand der entweder ein Narr oder ein richtiger Bänggner ist. Er oder sie erhält an dieser Stelle besondere Erwähnung.

2015 – D Jana isch da!

Herzlich Willkomme i de Sumpfhüener-Familiä, chliini Jana Katharina Mullis!
Hüt am 29. Juni 2015 isch si uf d Wält cho, gemäss Papi Stefan 52cm gross und 3880g schwer. D’Hüener-Schar gratuliert üsem Hörnli Stefan und sinere Barbara ganz herzlich.
Gnüüsed üchere chliini zauberhafti Schmetterling, mir fröied üs ganz fescht mit Üch!

2015 – Der Umzug

Fertig, Schluss jetzt mit dem Unfug,

in Benken steigt heute „der Umzug“.

Mütter nehmt die Kinder rein,

und schliesst die Türen zum Altersheim.

Die Linthbrücke ist geschlossen,

darum wird jetzt scharf geschossen.

Solche und auch andere Motti,

paarten sich mit buntem Konfetti.

Die Sumpfhüener laufen offenbar nicht so gern,

darum spielen sie nur im Dorfkern.

Oder drückt der Grind? – Sei es drum,

Begeistern dort das wartende Publikum.

Einige Hüener sind Krank und nicht mehr fit,

zum Glück hilft da Fahnenträgerin Corina Britt.

Ihr geht’s gut, ist erste Sahne

Und schwingt zuvorderst die Sumpfhüener-Fahne.

Ist der Umzug dann vorbei,

gehen die ersten Besucher hei(m).

Andere bleiben zum Guggekonzert,

es herrscht Betrieb wie am Siebnermärt.

Auch als die letzte Guggä zum Tourbus schwenkt,

Martina im Kaffeewagen immer noch Lutz ausschenkt.

Ist der Getränkestand dann verräumt,

sich das Huen ein letztes Mal aufbäumt.

Schnell in die Räblihalle und ins Gemeindehaus,

Im Rössli wartet der Festtagsschmaus.

Hat man dann wieder gut gegessen

Sind die kalten Füsse schon vergessen.

Auf dem Weg zur Rondellenbar,

Tönt‘s schon von weit: „…Malle ist nur einmal im Jahr…“

Wenn’s einem reicht mit dem Zoo,

sucht man ein höheres musikalisches Niveau.

In der Chronä gibt’s Ländlerklänge

Dort schlägt nur der Tschämpien über die Stränge. 😉

Zum Schluss weiter – es ist klar

Trifft man sich in der ChronäBar.

Und die Moral von der Geschicht,

Fasnacht liebt man oder nicht.

Welche Guggen aus dem Linthgebiet haben sich hier ins SwampChickenPub veri(r)rt?

Mögliche Lösung: (von Links): Sumpfhüner, Linthbordschränzer (Schal), Gassetschäderer, TBU, Tanzbodensurris (das Gwändli erinnert mich irgendwie an sie…), Schnüffler, Goldsprenger (da musste wohl noch jemand das Gwändli vom letzten Jahr «nachtragen») 😉

2015 – Gugge Duell Goldingen

Nach einem intensiven Kostümball dient der „Fädeli-Fritig“ jeweils zur Regenerierung und zum Aufladen der Energiereserven für das Fasnachtswochenende. (Ausser man ist im 11er-Rat, Lehrerin, Tschämpien oder gehört den „Orangen-Hexen“ an, dann hat man Termine) Um wieder vollends in Schwung zu kommen gab es an der Fasnachtsdisco des Jugendteams köstliche Fruchtdrinks und belebende Zitronensaft-Shots. Nach einem ersten Auftritt für den Nachwuchs ging die Reise weiter nach Goldingen, wo noch weitere Auftritte folgen sollten.

Hier wird bewusst in der Mehrzahl geschrieben, denn die Sumpfhüener wussten bis dahin noch nicht, was sie am neukonzipierten „Guggä Duell“ der Goldsprenger Goldingen erwartete.

Das Guggä Duell funktionierte so, dass jede der vier anwesenden Gastguggen zuerst einen „normalen“ Auftritt von knapp 20 Minuten spielte. Beim eigentlichen Duell performte dann jeweils eine Guggenmusik ein Stück aus ihrem Repertoire, danach wurde die Lautstärke des jubelnden Publikums gemessen und die zweite Guggä führte dasselbe Procedere aus. Danach sollte es gleich zum Final-Duell kommen, wo der Sieger anhand der jubelnden Menge ausgemacht wurde.

Als dann der Modus bekannt war, tendierten einige Sumpfhüener eher dazu, in der ersten Runde den Kürzeren zu ziehen und den Abend bei den wunderschönen Göttinen an der Bar zu verbringen. Doch das Publikum wollte es anders und applaudierte die Sumpfhüener in den Final. Als der Wettkampf im Gang war zeigte sich plötzlich ein gewisser Ehrgeiz und so mussten sich die Bardamen halt auf uns gedulden. Schlussendlich gewannen die Sumpfhüener den Finaldurchgang mit 2413 Dezibel zu 1707 Dezibel (oder was für ein Wert immer auf dem Laptop angezeigt wurde) deutlich.

Obwohl es beim Guggenmusik machen nicht auf besseres oder schlechteres musizieren drauf an kommt und sich die Konkurrenz tapfer geschlagen hat, freuten sich die Hüener über den Sieg und den Pokal und zogen ganz nach dem Motto „Fiirä wie d’Iirä“ von dannen.

Pokal mit i(r)rsinnig guter Grösse für ein Guiness

 

 

 

 

 

2015 – Wir sind auch ein bisschen Tschämpien

Mit Getöse starteten die „dree scheenste Dääg“, wie es die Basler formulieren würden, in Benken. Der Unterschied zwischen der Basler Fasnacht liegt jedoch darin, dass in Basel die schweizweit Grösse Fasnacht stattfindet, für die Benker die Fasnacht jedoch das Grösste ist und sie sogar doppelt so lang dauert. Es gäbe noch weitere Unterschiede, welche darin liegen, dass wir uns schminken und dies in Basel verpönt ist. Am Rheinknie wird auch gepfiffen und getrommelt, im Linthgebiet pfeiffen sie eher auf die Trommeln und greifen zur Pauke. (Jedem das Seine)

So auch bei der Chessletä, wo ein paar verwegene Sumpfhüener der Kälte trotzten und den weissen, lärmenden Menschenstrom durch die Quartiere mit Paukenschlägen begleiteten. Wie gewohnt wurde im Verlauf des Morgens der Türggä-Buzzi auf die Gemeindehauskanzel gehisst und dann konnte es fürs Erste zum gemütlichen Teil übergehen. Zu Kaffee und Kuchen (es hätte sicher gegeben, wenn jemand kein Bier gewollt hätte) versammelten sich einige Hüener im Restaurant zur Kapelle und durften Zeuge des virtuosen CR werden. Nicht Christiano Ronaldo verblüffte die Anwesenden mit seinem Können, nein, musikvirtuose Christian Rüdisüli begeisterte, nachdem er in der Guggä bereits Bloxx, Pauke und Trompete spielte, mit seinen Doppel-Flöten-Soli.

Gestärkt ging es nach diesem Zwischenspiel an den Kindermaskenball, wo Tambourmajorette und ex-Tschämpien Irène die strenge Prämierungsarbeit der Kids unterbracht, um den Auftritt der Sumpfhüener zur orchestrieren.

Am Abend nahmen die Bänggner Sumpfhüener am 42. Kostümball teil und halfen bei der Spurensuche nach dem neuen Tschämpien mit, indem sie zur Auflockerung zuerst ein Ständchen sangen und später (und einiges offizieller) spielten. Ein Leserreporter erfuhr, dass der neue „Firstmen“ und Hornist Cédric Antonietti anfangs nur bedingt seine Freude über die Ernennung seiner Barbara zum Tschämpien 2015 zum Ausdruck bringen konnte und sich gleich noch ein kühles Blondes besorgen musste, bevor er seiner heissen Orangen gratulieren konnte.

Zum Tschämpien-Titel gratulieren die Sumpfhüener der Hagazussa Barbara Antonietti natürlich recht herzlich. 20 Jahre nach Gründung der Bänggner Sumpfhüener sind wir doch auch ein bisschen Tschämpien – waren es doch die (Schwiegereltern und Fahnenpaten) Susanne und Alfredo Antonietti, welche die Guggä damals initierten…

Ir(r)sinnig gut, diese Künstler

2015 – Roggliswil: Sumpfhüener goes LUverLUver…

Tipp: Während dem Lesen/Fotos anschauen den Song Mr. Boombastic von Shaggy hören…

Am Samstag, 6. Februar 2015 zog es die Sumpfhüener in die Fasnachtshochburg LUzern, um am Guggertreffen in Roggliswil (LU) zünftig die Sau, äh, das Sumpfhuen rauszulassen.

Doch bevor der Sumpfhüener-Car im nördlichen Teil des Kantons LUzern ankam, musste so manche Farbe und FLUessigkeit, die verschüttet ging aufgewischt werden. Im 600-Seelen-Dorf angekommen, wurde gleich einer der noch freien Festbänke in Beschlag genommen und die durstigen Kehlen befeuchtet. Einige Hüener vertrieben sich die Zeit bis zum ersten Auftritt mit der Erkundung des Festgeländes, Andere mit dem irischen Volksport „Farb oder Freud“. (Nähere Informationen erhalten interessierte, blonde oder braunhaarige Fasnächtler bei den orange frisierten Hüenern…)

Auf den Aussenbühnen ertönten schon bald darauf die ersten Guggenklänge, was die angereisten St.Galler dazu bewog, sich aus der wohligwarem Halle hinaus auf das eisigkalte Aussengelände zu begeben. Aufgefallen ist vor allem die vierköpfige Blocks-Sektion einer Guggä, die mit ihrem durchdringenden Klang den Ton angab. Weiter ist zu vermelden, dass es tatsächlich auch „Lyra-Wägeli“ – also ein Glockenspiel mit angebautem fahrbarem Untersatz – gibt und im Getümmel zu bestaunen war. Wer auch gerne einmal in einer Guggä mit einem Lyra-Wägeli mitspielen will, kann das somit gerne tun! Aber nicht bei uns.

Gegen Ende des «Guggen-Warm-up» traten dann auch noch die Bänggner Sumpfhüner auf die Aussenbühne und waren froh, dass sie nach zwei Liedern wieder „ab ins Warme“ durften. Mit leichten Erfrierungserscheinungen an den Fingern LUden die hungrigen Hüener das offerierte Abendessen in ihre Mäuler und stärkten sich so für den nächsten Auftritt.

Der Kärrhöna-Auftritt der Vorwoche machte LUst auf ein weiteres irisches Set und so kam Leadtrompeter Gilberto beim Floggin Molly-Hit „Devils Dance Floor“ zum Handkuss und durfte die Menge mit einigen Solopassagen begeistern. Apropos „Menge“: je länger der Sumpfhüener-Auftritt dauerte, desto mehr füllte sich die Halle mit Zuhörern, welche unserer Guggä lauschte.

…and we will hmm hmm…

Nach dem gelungen Auftritt im Luzernischen, hatten die Hüener natürlich noch LUst auf Bier, Kaffee, Fondue und allem Anschein nach auf die offenherzigen LUzerner(innen). Ganz nach der Devise „Sorge tragen zur Schöpfung“ (war dort auf einem liebevoll gestalteten Plakat zu lesen) widmeten sich einige Festbesucher der Nächstenliebe. Dafür, dass alle Sumpfhüener wieder wohlbehalten zu Hause ankamen, sorgte sich Busfahrer Heinz, welcher die meist schlafenden Gugger sicher ins Linthgebiet zurück chauffierte.

LUve is in the (A)ir

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